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blick in die kirch:e

Sänger Vladimir Kornéev: „an Jesus herangetastet“

Der Sänger und Schauspieler Vladimir Kornéev erzählt, wie ein Gebet sein Leben und seine Karriere verändert hat.

Kornéev, der als Kind mit seiner Familie aus Georgien floh, erzählt in einem Interview mit der Zeitschrift „blick in die kirche“, dass die Musik ihm geholfen habe, traumatische Erfahrungen als Flüchtlingskind und sein starkes Stottern zu überwinden. Besonders das Singen im Schulchor habe ihm Sicherheit gegeben, da dabei andere Hirnareale angesprochen würden als beim Sprechen, so der 38-Jährige. Das Klavier wiederum sei für ihn zu Beginn ein bisschen „Freund-Ersatz“ gewesen.

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Zu Jesus habe er erst vor einem Jahr gefunden, sagt der Künstler. Er sei katholisch aufgewachsen, habe aber als Kind die Tiefe der Bibel nicht begriffen. „In meinen Zwanzigern habe ich mich eher von Gott entfernt.“ Die Wende kam bei einem Weihnachtskonzert im vergangenen Dezember. Ausverkauftes Haus, aber „schon im Soundcheck war die Stimme weg.“ Nichts ging.

Er sei auf die Knie gegangen, habe die Hände gefaltet und gesagt: „‚Jesus Christus, wir haben uns lange nicht gesprochen, aber wenn es dich gibt, musst du mir bitte helfen. Ich bin dein Instrument, singe durch mich. Ich vertraue mich dir an! Das Konzert ist dir gewidmet, wir feiern deine Geburt.‘ Dann bin ich rausgegangen und hatte das beste Konzert der Tour.“

Dieses Erlebnis sei der Beginn einer Reise zurück zum Glauben gewesen, die einige Monate gedauert habe, so Kornéev. Seitdem spreche er dieses Gebet: „Ich bin dein Instrument, spiel auf mir. Ich vertraue mich dir an. Du bist mein König, ich bin dein Diener.“

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1 Kommentar

  1. Wie Menschen Gott begegnen mit Tuchfühlung

    Der Sänger und Schauspieler Vladimir Kornéev erzählt, wie ein Gebet sein Leben und die Karriere veränderte. Er wurde guter Christ wegen Notlage.
    Was war geschehen: Beim Soundcheck war seine Stimme weg. Er warf sich Gott in die Hände, es wurde bestes Konzert. Sein Dank war seine Treue.
    Dafür ist Vertrauen in Mitmenschen wie die Vorfeldübung, sich dem liebenden Gott in Notlagen oder bösem Dilemma blind in die Arme zu werfen.
    Mir ist immer noch schemenhaft erinnerlich, als wir, jeder für sich dann ganz alleine, auf einem hohen Bock standen und als Vertrauensübung hier herunter springen durften. Der Sinn der Übung war, Vertrauen im Vorschuss zu verschenken. Meine Augen waren verbunden, ich musste vertrauen dass die Untenstehenden mich auffingen und ich daher nicht auf den harten Boden prallen würde. So kann dies auch in einem Existenziellen Akt sein, wenn ich mich Gott in die Arme werfe und dann aufgefangen werde, wie jeder der betet, um Hilfe bittet und Brot erhält statt nur einen Stein.

    Gott fängt mich auf, was immer geschieht. Ich kann niemals tiefer fallen als in seine guten Hände. Menschen mit Nahtod-Erfahrungen, die wenige Zeit wirklich klinisch tot waren, oder am Rande des Todes standen, berichten häufig über solche intensive Begegnung mit Gott, als Schau über den Zaun in die Welt Gottes. Dafür können Berichtende nie die richtigen Worte findet, weil der Himmel unbeschreiblich ist. Sie haben dann in dieser Erfahrung eine Begegnung mit Gott gehabt, sehr tief im Innern ihrer Seele, oder waren so wie von einem warmem Licht der Liebe Gottes umhüllt und erlebten Unbeschreibliches. Dies hatte ich erlebt. Für mich ist die Existenz Gottes beantwortet. Er ist die völlige Liebe. Wenn mir dies begegnet, brauche ich Gott nie als mächtigen Herrscher beschreiben. In der Liebe ist keine Angst. sagt auch die Bibel: Gott ist oft ganz anders als wir denken.

    In einer großen körperlichen Notsituation ist mir eben dies passiert. Früher war ich Kindergottesdienst-Kind, sogar immer sonntäglich ein stetiger Gottesdienstbesucher, aber jetzt hatte ich diese Gottesbegegnung, fand Stammplatz in der Gemeinde, denn zufällig kamen mich damals nur nach dem Zufallsprinzip zwei junge Männer einladen zum Ev. Jugendkreis. Aber es war ein Wunder für mich: Dass mich Gott suchte, aber weil ihn, ohne dass es mir bewusst war, ebenso suchte. So kam mit dieser großen innerlich seelischen Gottesbegegnung auch das Hineinwachsen in menschliche Beziehungen, also in die Gemeinschaft mit anderen Christinnen und Christen. Es war eine schöne Zeit, vergleichbar mit der Ersten Liebe, aber jene zu Gott. Aber sie lässt sich immer wieder erneuern und wird nie alt. Gibt es Christsein ohne Gottesbeziehung ? Denn Menschen erleben solches nie.

    Ja: Es gibt Menschen, die im Vertrauen auf Gott leben, die ihn, ihre Mitmenschen, sich selbst lieben und nur seinen Willen tun. Besser gesagt: Sie versuchen sich Idealen anzunähern. Sie vertrauen blind auf eine Wirklichkeit, die allem immanent ist und Wirklichkeit Gottes beschreibt. Sie sehen die Schönheit der Erde und glauben an Gottes Liebe. Sie praktizieren religiöse Übungen, sie leben aus der Vergebung und helfen anderen gerne.

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