Eine Predigt über Psalm 118 begleitete den früheren Bayern-Torhüter Jean-Marie Pfaff zur Fußball-WM 1986. Er sagt:“ „Das Wichtigste ist für mich mein Glaube an Jesus Christus“.
Der Theologe Günther Klempnauer erzählt im Medienmagazin PRO von seiner ungewöhnlichen Seelsorgebeziehung zum früheren Bayern-Torwart Jean-Marie Pfaff. Mitte der 1980er-Jahre wandte sich der belgische Nationalspieler in einer persönlichen Krise an ihn – ausgelöst durch Zweifel, Leistungsdruck und existenzielle Fragen nach Sinn und Glauben. Besonders belastend war für Pfaff ein schwerer Patzer (>>> YouTube-Video) bei seinem Bundesliga-Debüt gegen Werder Bremen, der ihn jahrelang verfolgte. Vor einem entscheidenden Spiel – erneut gegen Werder Bremen – suchte er gezielt geistlichen Rat. Klempnauer empfahl ihm Worte aus Psalm 118, die von Vertrauen in Gott und der Überwindung von Angst sprechen: „Der Herr ist auf meiner Seite, und ich brauche mich vor nichts und niemandem zu fürchten.“ Pfaff übernahm diese Glaubensperspektive – und spielte befreit.
Für die Fußball-Weltmeisterschaft 1986 ließ sich Pfaff von Klempnauer dann sogar eine komplette Predigt zu Psalm 118 aufnehmen, die er vor den Spielen hörte. Belgien schaffte es bis ins Halbfinale. Für Pfaff wurde die Erfahrung zu einer nachhaltigen Glaubensstütze – und zu einem Beispiel dafür, wie christliches Vertrauen auch im Spitzensport Orientierung geben kann. Sein Credo: „Das Wichtigste ist für mich mein Glaube an Jesus Christus, der für mich die Auferstehung und das Leben ist.“
Den kompletten Beitrag von Günther Klempnauer über Jean-Marie Pfaff können Sie im Medienmagazin PRO lesen.
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