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Promis Glauben

Johannes B. Kerner: „Ich gehe häufiger in die Kirche“

In einer Umfrage des Magazins „Der Spiegel“ äußerten sich zwölf Prominente, was ihnen mit Blick auf das Jahr 2026 Zuversicht gibt. Fernsehmoderator Johannes B. Kerner hob dabei seinen Glauben hervor.

Dazu, dass er für das kommende Jahr auch aus dem Glauben Zuversicht schöpft, erklärte der 61-Jährige:

„Ich gehe häufiger in die Kirche, nicht nur an den Feiertagen.“

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Er habe oft das Bedürfnis, „dankbar zu sein“, fügte Kerner an. In diesem Kontext würdigte er auch die Aussage von Papst Leo XIV., der betonte, dass Jesus ein Flüchtling war.

Bereits in der Vergangenheit erklärte Johannes B. Kerner, dass Glaube und Kirche wichtige Bezugspunkte in seinem Leben sind (wir berichteten).

Zu seinem 60. Geburtstag, den der TV-Moderator am 9. Dezember 2024 feierte, gab er der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ein Interview, das Schlagzeilen wie „TV-Allzweckwaffe mit Bekenntnis zu Jesus Christus“ (marktspiegel.de) oder „Kerner über Biergeruch und christlichen Glauben“ (mopo.de) nach sich zog. Auf Nachfrage hatte sich der Entertainer zu seinem katholischen Glauben bekannt.

Zur Orientierung, die er aus seinem Glauben bezieht, erklärte Johannes B. Kerner gegenüber der dpa :

„Ich bin Christ – respektiere natürlich aber auch alle anderen Religionen. Werte meines katholischen Glaubens wie Nächstenliebe und Solidarität spielen für mich eine große Rolle.“

Sein Verhältnis zur katholischen Kirche, aus der er im Alter von 18 Jahren vorübergehend ausgetreten sei, beschrieb der TV-Moderator als ambivalent. Dazu sagte Johannes B. Kerner, dessen B. im Namen für den Vornamen ‚Baptist‘ (der Getaufte) steht:

„Immer, wenn ich draußen war, fühlte ich mich von der Kirche angezogen. Und immer, wenn ich Mitglied war, fühlte ich mich angesprochen, sie zu kritisieren. Denn neben vielen tollen Sachen passieren dort bekanntlich auch sehr traurige Dinge.“

Wie katholisch.de berichtet, wuchs Johannes B. Kerner in einer katholischen Familie auf und besuchte zu Schulzeiten das Aloisiuskolleg in Bonn-Bad Godesberg, ein Gymnasium in Trägerschaft des Jesuitenordens.

Quellen: spiegel.de, marktspiegel.de, mopo.de, katholisch.de

Diesen Beitrag haben wir mit freundlicher Genehmigung von Promis Glauben veröffentlicht. Initiator des Projekts ist der Lehrer Markus Kosian. Aus einem Stundenentwurf für den Religionsunterricht ist mittlerweile ein großes Webportal geworden.

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10 Kommentare

  1. Der Glaube ist Gottes Geschenk

    Lob für Herrn Kerner. Der nicht behauptet zu den Superchristen zu gehören, also nicht nur an hohen Feiertagen den Gottesdienst besucht, aber doch sehr fromm und möglichst evangelikal daher kommend sich den Anschein gibt. Ich bin so auch gestartet in mein Christenleben. Vor vielen Jahrzehnten war ich zudem noch Kind, aber eine gute Religionslehrerin konnte wunderbare Jesusgeschichten erzählen, interessant und spannend und in diesem Bereich mit großen Fähigkeiten. Sie bleibt ich als Jugendlicher, sogar über meine Konfirmation – fast wie ein Relikt und ungewohnt – öfter gerne sonntäglicher Besucher im Gottesdienst. Jugendliche waren im Erwachsenengottesdienst waren immer rar gesät und praktisch nicht vorhanden, ich fast Aufsehen erregende Ausnahme. So richtig mit dem der Partie wurde ich aber erst durch ein kleines Wunder, das ich hier schon einmal schilderte, was sich wie eine tiefe Gottesbegegnung im Endeffekt anfühlte und mich dann meinen Platz in der Gemeinde finden lies und jene Gemeinschaft, die dies als Mehrwert bescherte. Daher mein Lob für Ehrlichkeit. Kirche darf man kritisieren, aus ihr sogar austreten und wenn nötig immer auch konstruktiv kritisieren. Im Gottesdienst sollten auch die sogenannten Einjährigen, die nur an Heiligabend zum Beispiel kommen, genauso gut angesehen sein wie diejenigen, die sich dazu berufen fühlen wahre(?) Christen zu sein. Wir können Christen nicht erzeugen wie der Bäcker der Brötchen backt. Zu Gottes findet, wer von Jesus dann auch gefunden wird, davon zeugen die Sinnbildgeschichten hier vom Verlorenen Schaf, oder dem Verlorenen Sohn bzw. auch die Erzählung von Saulus, der vor Damaskus einem großen Licht begegnet und sich der Liebe Gottes keinen Wiederstand bieten kann und will, dann ein Paulus und großer Völkerapostel wird. Gott liebt alle seine Menschen, denn wir alle sind seine Geschöpfe und von ihm immer persönlich gewollt in unserem So-Sein. Unser aller Mängel sind stets eingeschlossen, auch alle Ecken und Kanten, die wir alle haben. Denn Liebe ist auch und gerade bei Gott eine solche, die uns so annimmt wie wir sind, um unserer Selbst willen. Die Annahme, vielleicht eine innere Begegnung mit Gott in der Seele, bewirkt dann jene Dankbarkeit, die uns dann mit dem Hilfe des Heiligen Geistes auch wachsen lässt in unserem Glauben. Die Menschen zum Glauben zu bringen sind wir eher Gehilfen und Boten, der Himmel selbst ist der eigentliche Akteur. Auch die Botschaft von Paulus war der Apell „lasst euch versöhnen mit Gott“! Auch der Glaube als großes Vertrauen ist immer ein Geschenk

  2. Der Vorname Baptist heißt nicht „der Getaufte“, sondern „der Täufer“. Darum wird er oft in Verbindung mit dem Namen Johannes verwendet, nach Johannes dem Täufer (griechisch: Johannes baptistes).

    • Baptista heißt sowohl Täufer wie auch Täufling. Welche Bedeutung gemeint ist, ergibt sich oft nur aus dem Zusammenhang.

      Beim biblischen Johannes also klar Täufer, bei Kerner wohl eher Täufling. Insofern wäre der Text richtig.

  3. „Werte meines katholischen Glaubens wie Nächstenliebe und Solidarität spielen für mich eine große Rolle.“

    Und wie äußerst sich das konkret im Handeln???

  4. Unerträglich.Vor genau 20 Jahren hat dieser Mensch nach einem entwürdigenden Tribunal im Fernsehen die mutige, ehrliche und menschliche Eva Herman aus seiner Sendung rausgeworfen! Und jetzt wird der hier verherrlicht……merkt eigentlich niemand mehr, dass diese Leute genau die Heuchler sind, vor denen Jesus einmal warnte?

    • Herman mutig?

      Auszug aus wikipedia:
      Diese und weitere den Nationalsozialismus relativierenden Aussagen im Verlauf der Sendung, wie der Vorwurf der „gelenkten Presse“ und die Glorifizierung des NS-Regimes als „Erbauer der Autobahn“, führten dazu, dass Kerner Herman nach 53 Minuten dazu aufforderte, die Sendung zu verlassen

      Das ist für Dich mutig?

      • Schauen Sie sich die ganze Sendung einmal an, dann sehen Sie, dass der Wikipedia Artikel schlichtweg gelogen ist. Und Sie werden sehen, dass Eva Herman von Anfang an – nicht nur von Kerner,aber der führte Regie- in eine Ecke gedrängt werden sollte, damit man sie öffentlich medial hinrichten kann. Die Sendung ist ein Musterbeispiel, wie etwas inszeniert wird, wie für Eva Herman bewusst Fallstricke ausgelegt wurden, aus denen man faktisch nicht mehr herauskommt.Mit ihrem Bekenntnis zur Mutterschaft war sie bereits von ihrem Arbeitgeber ,dem NDR, entlassen worden, und jetzt ging es darum, sie sozusagen final insgesamt zu erledigen.Hat ja auch wunderbar funktioniert, sie wurde öffentlich nur noch beschimpft, und dass sie es rechtzeitig schaffte, nach Kanada auszuwandern, hat sie wohl gerettet. Andere haben dergleichen nicht überlebt.

          • Antwort an Chey,

            Hallo Chey, du hast wohl vollkommen recht: Man kann mit etwas Phantasie auch ein politisches Mobbing und eine Verschwörungstheorie immer herbeireden und dann werden Täterinnen zu Opfern. Dies ist ein Muster auch der rechts-radikalen Opposition, die keine demokratische ist. Wenn so im Netz stringent immer gegen Wahrheit angeredet wird, wollen es gern viele glauben. Leider ist dann irgendwann die AfD in Mehrheit und dann bekommen wir den sehr brauen Spuck nicht mehr weg. Deshalb meine ich auch, dass meine humane, demokratische und christliche Pflicht auch auf dem Wahlzettel beginnt. Leider glaube ich immer weniger, dass die 30%, die mancherorts so wählen, nicht nur den Staat bestrafen wollen, denn überall tummeln sich doch die Politiker der anderen Parteien und reden sich den Mund fusselig.
            Es werden unendlich alle politischen Themen diskutiert und ich sehe einfach nicht, dass die Leute ehrlich sind, die ihre Sorgen nicht erläutert bekämen.

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