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USA: Republikaner für Kürzungen bei der Lebensmittelhilfe

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Ausschließlich mit den Stimmen der Republikaner hat sich das US-Repräsentantenhaus am Donnerstag für Kürzungen im Lebensmittelhilfsprogramm SNAP ausgesprochen. Rund sechs Millionen US-Bürger würden ihre Unterstützung verlieren, wenn der Senat dem ebenfalls zustimmen würde.

 Sozialverbände und Kirchen warnen vor den Einsparungen. Sie schadeten "hungrigen Kindern, armen Familien, verwundbaren Senioren und Arbeitssuchenden", protestierte die Konferenz der Katholischen Bischöfe.

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 Gegenwärtig erhalten 48 Millionen US-Amerikaner SNAP-Lebensmittelhilfe. Nach Angaben des Landwirtschaftsministeriums leben fast 50 Millionen Menschen in den USA (14,5 Prozent aller US-Haushalte) in "Lebensmittelunsicherheit". Die Zahl der Bedürftigen sei seit dem Ende der Wirtschaftskrise von 2008 und 2009 nicht merklich zurück gegangen. SNAP (Supplemental Nutrition Assistance Program) kostet den Staat etwa 80 Milliarden Dollar im Jahr. Die Empfänger erhalten im Durchschnitt 113 US-Dollar im Monat.

 Die am Donnerstag mit 217 zu 210 Stimmen beschlossene Reform würde im kommenden Jahr vier Milliarden Dollar und im kommenden Jahrzehnt 40 Milliarden Dollar einsparen. Erwachsene Empfänger ohne minderjährige Kinder müssten einen Job annehmen oder eine Ausbildung machen.

 Demokratische Politiker protestierten, viele Menschen bräuchten Lebensmittelhilfe, weil sie keine Arbeit fänden. Der US-Senat werde sich wohl gegen die Reform aussprechen, sagte die demokratische Senatorin Debbie Stabenow der "Washington Post". Im Senat stellen die Demokraten die Mehrheit, im Repräsentantenhaus die Republikaner.

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(Quelle: epd)

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