Die evangelische und katholische Kirche laden zu einem stillen Gedenkweg in Berlin ein und erinnern damit an Novemberpogrome von 1938 — ein Zeichen der Solidarität.
In der Reichspogromnacht am 9. November 1938 ließ das NS-Regime Synagogen niederbrennen und tötete mehr als 1.300 Menschen. Für viele Deutsche sei das Gedenken daran nur noch eine "lästige Pflicht", kritisiert Zentralrats-Präsident Josef Schuster.