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Christlicher Schriftzug auf Auto: Kfz-Versicherung entzieht Schutz

Ein Rechtsstreit entflammt in England: Weil er „Jesus Loves You“ auf seinen Nissan klebte, verlor Simeon Chandra seinen Versicherungsschutz. Nun prüft er rechtliche Schritte wegen Diskriminierung.

Der 35-jährige Simeon Chandra aus Birmingham ist überzeugter Christ. Mit bunten Klebestreifen fixierte er den Schriftzug „Jesus Loves You“ quer über die Seite seines Nissans. Auf der anderen Seite klebte er :“Jesus loves you v much“ (Jesus hat dich s[ehr] lieb). Um transparent zu handeln, informierte er die Versicherung über die Sticker und sendete ein Foto. Die Konsequenzen konnte der Mann damals noch nicht erahnen. In einer schriftlichen Antwort hieß es laut dem Christian Legal Centre, dass die Klebestreifen so umfangreich seien, dass sie als Fahrzeugumbau gelten würden. Sollte Chandra der Versicherung keinen Fotobeweis schicken, dass er diese entfernt hat, würden sie ihm den Versicherungsschutz entziehen. Wörtlich hieß es: „Damit das Fahrzeug weiter versichert ist, müssen die Aufkleber entfernt und ein datiertes Foto gesendet werden, sobald die Aufkleber entfernt sind.“

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Chandra habe das „geschockt, überrascht und frustriert“. Auf weitere Nachfragen reagierte die Versicherung nicht.

Als er sich schließlich weigerte, die Aufkleber zu entfernen, entzog die Kfz-Versicherung „GoSkippy“ ihm den Schutz, so das Christian Legal Centre.

„Kein Christ sollte sich für seinen Glauben schämen.“

Der 35-Jährige betont, dass diese Entscheidung diskriminierend sei, da sie Bekenntnisse zum Christentum und ihre Ausdrucksformen an den Rand des Sichtbaren drängt. Kein Christ solle sich für seinen Glauben schämen.“Dabei ist die Botschaft des Aufklebers sehr simpel: Jesus liebt dich. Sie ist weder gewaltvoll, noch politisch, noch hasserfüllt, noch kommerziell. Es ist eine Botschaft der Hoffnung.“ Er argumentierte, dass alle Arten von Slogans und Bekenntnissen auf Autoaufklebern zu finden seien. „Aber wenn es eine christliche Message hat, wird es plötzlich zum Problem.“

Andrea Williams, CEO des Christian Legal Centres, gab zu dem Fall ein Statement ab: „Für Simeon ist der Dialog über den Glauben kein Aufdrängen, sondern eine Hilfestellung, dem Betrachter eine lebensverändernde Liebe finden zu lassen.“ Ferner warf sie der Kfz-Versicherung vor, die Sticker unter falschem Vorwand zu verbieten: „Es geht hier nicht um Fahrzeug-Modifikation, sondern darum, ob Christen ohne soziale Konsequenzen ihren Glauben ausdrücken können.“ Sie fand noch drastischere Worte: „Jeder, dem Glaubensfreiheit […] wichtig ist, sollte alarmiert sein.

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Das Christian Legal Centre hilft Chandra nun, den Fall rechtlich aufzuarbeiten.

Quellen: www.christianpost.com, christianconcern.com

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