1.200 Besucher, starke Geschichten und große Emotionen: Beim DMG-Missionsfest ging es um die Frage, wie Glaube Leben verändern kann.
Nach Angaben der DMG haben rund 1.200 Besucher das Herbstmissionsfest auf dem Buchenauerhof bei Sinsheim besucht. Unter dem Motto „Freude teilen“ berichteten Missionare und Mitarbeitende von ihrer Arbeit weltweit. Gleichzeitig erinnerte das Missions- und Hilfswerk an sein 75-jähriges Bestehen. In der Predigt schilderte der aus dem Irak stammende Missionar Sarmad Aziz persönliche Erfahrungen von Flucht, Verlust und Glauben. Auch andere Referenten machten deutlich, dass Mission nicht immer einfach sei. Dennoch sei die christliche Botschaft für sie eine Quelle der Hoffnung und Freude, die Menschen verändern könne.
Anlässlich des Jubiläums informierte eine Ausstellung über die Geschichte der Organisation. In einer Gesprächsrunde betonte Missionsleiter Simon Bohn, dass sich Missionsarbeit ständig verändere. Neben klassischen Einsatzgebieten spielten heute digitale Medien und soziale Netzwerke eine immer größere Rolle.
Glauben im Alltag sichtbar werden lassen
Mehrere der Seminare im Rahmen des Fests beschäftigten sich mit praktischen Formen christlicher Nächstenliebe. Mitarbeitende der Studentenmission SMD stellten das Projekt „Friends for Dinner“ vor, bei dem internationale Studierende zu Festtagen eingeladen werden. Eine Missionarin aus Südostasien berichtete zudem, wie wichtig Zuhören und persönliche Aufmerksamkeit seien.
Zum Abschluss wurden die Besucher ermutigt, ihren Glauben im Alltag sichtbar werden zu lassen. Gemeinsam mit den Partnern YouVersion und Marburger Medien verteilte die DMG Materialien für eine Mitmachaktion. Die Veranstalter fassten die Botschaft des Tages so zusammen: Freude komme von Jesus Christus und könne durch authentische Begegnungen weitergegeben werden.
Die Missionsgemeinschaft DMG vernetzt nach eigenen Angaben rund 450 Mitarbeiter mit über 100 Partnerorganisationen in 70 Ländern.
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