Gläubiger Rapper Kendrick Lamar für acht Grammys nominiert

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Kendrick Lamar
Kendrick Lamar, Foto: Picture Alliance/Amy Harris/Invision/AP
Bei der diesjährigen Grammyverleihung am 10. Februar geht der Rapper Kendrick Lamar mit acht Nominierungen aussichtsreich ins Rennen um die begehrte Auszeichnung. Der Künstler macht nicht nur mit seiner Musik Furore, sondern auch mit seiner klaren Position zum christlichen Glauben.

Von Nathanael Ullmann

Ganze sieben der begehrten Grammys könnte Kendrick Lamar in diesem Jahr nach Hause nehmen. Nominiert ist er für die Aufnahme des Jahres („All the Stars“), das Album des Jahres („Black Panther“), den Song des Jahres („All the Stars“), die beste Rap-Performance („King’s Dead“), die beste gerappte und gesungene Performance („All the Stars“), den besten Rapsong („King’s Dead“ sowie „Win“) und den besten Song, der für visuelle Medien geschrieben wurde („All the Stars“). So viele Nominierungen hat in diesem Jahr sonst keiner. Die Verleihung wird am 10. Februar stattfinden.

Das besondere an Kendrick Lamar ist, dass er aus seinem Glauben keinen Hehl macht. In vielen seiner Texte spielt die Auseinandersetzung mit dem Christentum eine tragende Rolle. Auf seinem vielprämierten Album „DAMN“ beschäftigt er sich beispielsweise mit seiner Identität als Sünder und der Notwendigkeit der Vergebung.

Derzeit kann der musikalische Lyriker elf Grammys sein Eigen nennen. Unter anderem wurden seine beiden letzten Alben („To Pimp a Butterfly“ und „DAMN“) als beste Rapalben ausgezeichnet. Darüber hinaus wurde Kendrick Lamar im vergangenen Jahr mit dem Pulitzerpreis für Musik ausgezeichnet. Eine besondere Ehre wurde ihm 2015 zuteil: Der damalige Präsident Barack Obama hatten den Song „How Much a Dollar Cost“ zu seinem Song des Jahres gekürt und Kendrick Lamar daraufhin ins Weiße Haus eingeladen.