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Gustav-Adolf-Werk: 1,9 Millionen Euro für Partnerkirchen

Krieg, Flucht, Klimakrise: Das evangelische Gustav-Adolf-Werk unterstützt 50 evangelische Minderheitskirchen weltweit.

Das Gustav-Adolf-Werk (GAW) hat sein Spendenziel für den Projektkatalog 2025 erfüllt. Die benötigten 1,9 Millionen Euro sind gesichert und ermöglichen die Unterstützung von 113 Projekten in rund 50 Partnerkirchen weltweit, teilte das Werk mit.

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Die Projekte reichen von Flüchtlingshilfe in Kolumbien, Armenien und der Ukraine bis zu Unterstützung für Gemeinden im Libanon und Syrien. Besonders gefragt sei Hilfe für evangelische Minderheiten, die unter Krieg, Fluchtbewegungen und repressiven Regimen leiden. Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf nachhaltigen Baumaßnahmen: Solaranlagen, Fenstersanierungen und energetische Verbesserungen sollen Gemeinden in Energiekrisen entlasten – etwa in Kuba oder nach Überschwemmungen in Polen und Brasilien. Im Herbst startete das GAW zusätzlich eine Nothilfe-Kampagne für Solaranlagen auf ukrainischen Pfarrhäusern.

Das Gustav-Adolf-Werk ist das Diasporawerk der Evangelischen Kirche – und das älteste evangelische Hilfswerk in Deutschland überhaupt (gegründet 1832). Es tritt ein für das Recht protestantischer Minderheitskirchen, ihren Glauben in Freiheit zu leben. Partner sind 50 protestantische (lutherische, reformierte, unierte) Minderheitskirchen in Europa, Lateinamerika und Asien.

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2 Kommentare

  1. Bischof Kramer hat recht „Kirche ist nur missionarisch zu denken“! Allerdings glaube ich, dass bei allen Christinnen und Christen und damit bei sämtlichen Kirchen die Ökumene wirklich relevant wäre in der Praxis, bräuchten wir kaum ein Gustav-Adolf-Werk. Es wäre ebenso entbehrlich, wären die anderen Religionen durchaus alle friedlich. Und ich meine, sie sind es wohl überwiegend. Allerdings wundere ich mich immer wieder, aber dies ist keine Schuld des Gustav-Adolf-Werkes so heißt wie es benamt ist. Denn wenn meine bescheidenen Geschichtskenntnis nicht völlig verfehlt sind, war es auch der Schwede Gustav-Adolf, der im 30jährigen Krieg hier munter mit anderen kriegerischen Brutalos durch die Lande zog, ganze Orte ausräuscherte, aus Mordlust Leute einen

  2. Das unsägliche Gemetzel im 30jährigen Krieg lässt grüßen

    Bischof Kramer hat recht „Kirche ist nur missionarisch zu denken“! Allerdings glaube ich, wenn bei allen Christinnen und Christen und damit bei sämtlichen Kirchen, die Ökumene wirklich relevant wäre, dann bräuchten wir in der Praxis, kaum ein Gustav-Adolf-Werk. Es wäre auch entbehrlich, wären die anderen Religionen durchaus alle friedlich. Und ich meine, sie sind es wohl überwiegend. Allerdings wunderte ich mich immer wieder, (aber dies ist keine Schuld des Gustav-Adolf-Werkes), dass es so heißt wie es benamt ist. Wie wäre es mit ;Martin-Luther-King-Werk Denn wenn hier meine bescheidenen Geschichtskenntnis nicht völlig verfehlt ist, war es auch der Schwede Gustav-Adolf, der im 30jährigen Krieg hier munter mit anderen kriegerischen Brutalos durch die Lande zog, ganze Orte ausräuscherte, aus Mordlust Leute einen Kopf kürzen machte – alles was in jedem Krieg geschieht. Das Irre ist, dass keiner wusste warum die Gemetzel überhaupt stattfanden. Menschen dachten ans baldige Ende unserer Welt. Ich wäre also sehr vorsichtig, das Ende vorzuverlegen. Denn auch die Hexenverfolgung und jene mit richtige Wissenserkenntnisse, sind ermordet.

    Selbst heute ist Völkerrecht unwirksam, öfters geschieht nichts. Welche Eselei, dass die UNO sich die Regeln einer Einstimmigkeit gab. Dies freut Herrn Putin sehr, denn das Veto Russlands im Sicherheitsrat verhindert, dass morgen auch sein völkerrechtswidrige Krieg aufhörte, weil er schlicht verboten ist und juristisch praktisch mit Mord am Fließband gleichgesetzt wird. Nun kann das Gustav-Adolf-Werk dafür nichts, es hat nur leider den ungeschickt falschen Namen. Auch damalige Staatsdenker waren wie heute die Trumps, Putins oder wie sie alle heißen. Sie gehörten zu jenen, die nach Matthäus 24 einst vom Thron gestoßen werden, womöglich von noch größeren Tyrannen. Aber so lange können wir, sollte da Gott nie warten, (denn mit jeden toten Menschen stirbt ein ganzes Universum voll unvollendeter Hoffnung). Wie schön, dass wir uns hier heil im Paradies treffen.

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