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Bekennende Gemeinschaften: Kritik an Käßmann-Wahl

Die Bekennenden Gemeinschaften befürchten mit der Wahl von Bischöfin Margot Käßmann zur Ratsvorsitzenden der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) eine Abkühlung der Beziehungen zur katholishen Kirche, sowie zu orthodoxen und anderen Kirchen.
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Über die Wahl einer geschiedenen Theologin seien viele Christen, denen Bibel, Bekenntnis und Vorbildfunktion wichtig seien, „enttäuscht, teilweise erschüttert“, sagte der Hamburger Pastor Ulrich Rüß, Präsident der Internationalen Konferenz Bekennender Gemeinschaften, am Mittwoch. „So tritt neben den verbreiteten Jubel die Sorge um unsere Kirche.“

Mit Käßmann sei eine „frische, beliebte und medienbewährte“ Bischöfin gewählt worden, sagte Rüß. Es müsse jedoch gefragt werden, ob die Vorbildfunktion einer EKD-Ratsvorsitzenden, die die evangelische Kirche repräsentiert, kein Kriterium mehr sein dürfe. Evangelische Christen mit einer „biblischen Erwartungshaltung“ dürften nicht einfach in die Ecke der Ewig-Gestrigen und Pharisäer gestellt werden.

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„Der Hamburger Ruhestandspastor ist langjähriger Vorsitzender der Kirchlichen Sammlung um Bibel und Bekenntnis. Anfang Oktober war der 65-Jährige als Nachfolger von Peter Beyerhaus zum Präsidenten des Zusammenschlusses von theologisch konservativen Protestanten in Europa und Südafrika gewählt worden. Bischöfin Käßmann war vor gut zwei Jahren nach 26 Jahren Ehe von ihrem Mann Eckhard geschieden worden. Sie ist Mutter von vier Töchtern.

Quelleepd

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