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Christustag in Stuttgart: Wirtschaftswissenschaftler fordert neue Reformationsbewegung

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Rund 18.000 Gläubige sind am Donnerstag zum Christustag in der Stuttgarter Mercedes-Benz-Arena zusammengekommen. Dabei forderte der US-amerikanische Wirtschaftswissenschaftler Kim Chin Kyung eine neue Reformationsbewegung für das 21. Jahrhundert.

Die Welt rufe nach Veränderung, sagte der Gründer von zwei christlich geprägten Universitäten in China und Nordkorea in seiner Predigt. Es müsse eine neue Bewegung für die nächsten 500 Jahre entstehen, die auf Jesus Christus basiere. Kommunismus und Kapitalismus würden eines Tages enden, aber die Liebe Gottes bleibe, sagte Kim Chin Kyung.

Er forderte die deutschen Christen auf, sich nicht auf Vergangenem auszuruhen. Widerstände und Konflikte könnten nicht allein durch die Politik überwunden werden. «Ich bin überzeugt davon, dass nur die Liebe Gottes die Welt retten kann», betonte Kim Chin Kyung. Der Grund für Hunger und Zweitracht in der Welt liegt seiner Ansicht nach im «alles durchdringenden Materialismus und dem Hunger nach Macht». Die Liebe Gottes weiterzugeben, beinhalte jedoch, nicht nur andere zu respektieren, sondern auch Versöhnung zu suchen und Vergebung zu praktizieren, sagte er.

 Die Botschafterin des Rates der Evangelischen Kirche in Deutschland für das Reformationsjubiläum 2017, Margot Käßmann, rief die Teilnehmer auf, einen persönlichen Glauben zu leben, «der selbst denkt und fragt». Sie sollten sich «ganz und gar Gott anvertrauen». Dies mache Menschen frei, um die im Augenblick nötigen Dinge zu tun, unabhängig von dem, «was die Welt als Erfolgskriterien ansieht».

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Der württembergische evangelische Landesbischof Frank Otfried July forderte in einer Videobotschaft die Teilnehmer auf, sich hinaussenden zu lassen als Helfer in die Familien, die Städte «und in die Flüchtlingslager dieser Welt». So würden Christen Teil von Gottes Geschichte.

Der Christustag, einer der größten Gottesdienste in diesem Jahr, stand unter dem Motto «Teil Seiner Geschichte». Veranstalter waren die Christusbewegung «Lebendige Gemeinde», der CVJM-Gesamtverband in Deutschland, die Evangelische Allianz und der Evangelische Gnadauer Gemeinschaftsverband.

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Beim Christustag informierten rund 130 christliche Organisationen, Vereine und Werke über ihre Arbeit. Die Veranstaltung sei «ein wichtiges Ereignis auf dem Weg zum Reformationsjubiläum 2017», sagte Michael Diener, Präses des Gnadauer Gemeinschaftsverbands und Vorsitzender der Deutschen Evangelischen Allianz.

(Quelle: epd)

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