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Dresden: Sicherheitskonzept für Kirchentag auf dem Prüfstand

Der Deutsche Evangelische Kirchentag will nach der Katastrophe bei der Duisburger Loveparade mit 19 Toten sein Sicherheitskonzept überprüfen.

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«Wir haben zwar eine jahrzehntelange Erfahrung mit Massenveranstaltungen, aber das bietet auch keine hunderprozentige Sicherheit», sagte Hubertus Grass, Pressesprecher des 33. evangelischen Kirchentags, der vom 1. bis 5. Juni 2011 in Dresden stattfindet. Den Kirchentag vor einem Jahr in Bremen hatten rund 100.000 Dauerteilnehmer besucht; allein zum Abend der Begegnung hatten sich 350.000 Menschen versammelt.

 Die Vorfälle in Duisburg würden genau analysiert und mit den Dresdner Verhältnissen abgeglichen werden, betonte Grass. «Man wäre arrogant, wenn man nicht reagieren würde.» Rund 3.000 Ordnungs- und Sicherheitskräfte stünden während des Kirchentags zur Verfügung, die im Vorfeld «auf das Unerwartete geschult werden». Dresden sei eine Stadt, die 100.000 Dauerteilnehmer gut verkraften könne, äußerte sich Grass überzeugt.

 Das Problem «Tunnel» sei den Kirchentagsveranstaltern seit langem geläufig, sagte Grass. Während des Kirchentags 2009 in Bremen beispielsweise sei die Straße über dem Gustav-Deetjen-Tunnel für den Verkehr gesperrt worden, um den Strom der Kirchentagsbesucher gleichmäßig auf Tunnel und Straße zu verteilen. Die Unterführung, die immer wieder wegen Überfüllung gesperrt worden war, sei der kürzeste Weg vom Hauptbahnhof in die Innenstadt und damit ein Nadelöhr für die Menschenmassen gewesen.

(Quelle: epd)

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