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EKD-Chef: VW soll Buße tun und jetzt ökologisch klotzen

Auch die beiden großen Kirchen haben mit Erschütterung auf den Dieselskandal des Volkswagen-Konzerns reagiert. „VW soll Buße tun und jetzt ökologisch klotzen“, sagte der Ratsvorsitzende der Evangelischen Kirche in Deutschland, Heinrich Bedford-Strohm, am Freitag in Berlin. Der Konzern könne Vertrauen zurückgewinnen, wenn er nun ernst mache und die umwelttechnisch fortschrittlichsten Fahrzeuge entwickle.
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Der Vorsitzende der katholischen Deutschen Bischofskonferenz, Kardinal Reinhard Marx, sagte: „Hier ist kriminell gehandelt worden.“ Er sehe in der Betrugsaffäre um manipulierte Abgastests einen klaren Verstoß gegen das achte Gebot („Du sollst nicht falsch Zeugnis reden wider Deinen Nächsten“). Marx sagte, die zehn Gebote gälten auch für jeden Manager.

EKD-Ratschef Bedford-Strohm nannte es einen Erfolg, dass die Zivilgesellschaft inzwischen so hohe Anforderungen an die Umweltfreundlichkeit von Autos stelle, dass die Konzerne darauf reagieren müssten. Dies führe allerdings dazu, dass ein großes Weltunternehmen einen so kapitalen Fehler begehe. Dies sei erschütternd.

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