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Erklärvideos zum christlichen Glauben veröffentlicht

Worum geht es beim christlichen Glauben? Das Christliche Jugenddorfwerk hat vier Videos zu den Grundlagen des Christentums veröffentlicht – in zeitgemäßer Sprache.

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Die animierten Kurzfilme des Christlichen Jugenddorfwerks Deutschlands (CJD) sind auf YouTube frei verfügbar. In Zusammenarbeit mit der Agentur „BärTigerWolf“ aus Tübingen sind vier Filme zu den Themen „Gott“, „Jesus Christus“, Heiliger Geist“ und „Bibel“ entstanden, die die Grundlagen des christlichen Glaubens aufgreifen und dazu einladen sollen, neu Lebens- und Glaubensfragen zu stellen, heißt es in einer Pressemitteilung.

Das CJD ist ein christliches Bildungs- und Sozialunternehmen, das auf einer christlichen Wertebasis arbeitet. In der täglichen Arbeit sowohl mit Mitarbeitenden wie auch mit den Klienten sei nach eigenen Angaben festgestellt worden, dass Grundwissen über den christlichen Glauben und seine Grundlagen nicht mehr vorausgesetzt werden könne, heißt es. Aus dieser Erkenntnis sei die Idee für die Kurzfilme entstanden. Die Videos sollen ein neuer Weg sein, um den christlichen Glauben verständlich und zeitgemäß weiterzugeben.

Partner des Projekts sind das Augustinum, die Berliner Stadtmission, der CVJM, die Bethanien Diakonissen-Stiftung, das Evangelische Jugendwerk Württemberg (EJW), die Evangelisch Methodistische Kirche (EMK), die Herrnhuter Diakonie, und die Zieglerschen. Des Weiteren gab es Unterstützung durch die Wertestarterstiftung, durch Andere Zeiten e.V. und durch private Spenden.

Link: Hier geht es zur Webseite des CJD.

1 Kommentar

  1. Christliche Erklärvideos sind eine gute Idee

    Christliche Erklärvideos sind eine gute Idee. Leider sind es ja die 3-5 % der Mitglieder der beiden großen Kirchen, welche die Kerngemeinde bilden , die oft wenig über den eigenen Glauben wissen. Ich gehe einmal davon aus, dass die eigentliche Zielgruppe diese sind und innerhalb jener Zielgruppe die Untergruppe der Jugendlichen und jungen Menschen. Bei den erwachsenen Menschen, auch wenn sie die Gottesdienste besuchen, in und an der Gemeinde teilnehmen bzw. auch Verantwortung übernehmen, dürfte das Wissen etwas großer sein – etwa als regelmäßig Anwesende bei den Predigten in den Sonntagsgottesdiensten. Allerdings sind mir in meinem Leben außerordentliche viele Menschen begegnen, die einst einen erworbenen Kinderglauben erhielten, der aber mit dem Lebensalter nicht mitgewachsen ist. Bei manchen Menschen die ältere werden, nimmt daher das Problem von starken Glaubenszweifeln zu. Dies ist so ähnlich, als wenn man sich in einen leider im Leben nicht mitgewachsenen Konfirmationsanzug nicht mehr hineinzwängen kann. Oft liegt es auch daran, dass alleine der Versuch sich Gott rational erklären zu können, oder sich das Ewige Leben vorzustellen, immer scheitern muss. Hier sind sicher auch gute Ideen notwendig, wie man geistliches auch geistlich versprachlichen kann. Der Versuch dürfte immer schwierig sein, das in seinem Kern unveränderliche Evangelium so in die Realität und Lebenswelt von uns Heutigen zu übersetzen. Bei denen, welche die Großkirchen eigentlich fast nie erreichen wird, also die restlichen 95%, ist die Frage um so wichtiger, wie man sie erreicht. Inhaltlich ist die Frage ähnlich wie vorgenannt. Logistisch müssen wir die Kommstruktur unserer Kirchen nicht unwesentlich auf in eine Geh-Hin-Struktur verändern, bzw. dort Kirche sein wo die Menschen sind, eigentlich auch ein Stückweit mit ihnen leben. Wenn, wie es die EKHN will, sie sich materiell zum Beispiel vom Ballast vieler Gebäude trennt, um mit leichtem Gepäck seine Aufgabe zu bewältigen, dann wäre auch ein Struktur- und damit ein Bewusstseinswandel notwendig. Abschließend der Hinweis, dass ich hier nicht zusätzlich erkläre, dass selbstverständlich Glaube als Vertrauen und in Form von Glaubenserfahrung nicht machbar ist. Der Heilige Geist weht nur wo er will, aber wenn wir ihn nicht wehen lassen, auch durch Nichtstun, wird er uns nicht beflügeln können. Gott will nur durch uns wirken dürfen.

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