Elf Monate Umbauzeit, 4,8 Millionen Euro Investitionen: Der EC-Verband hat seine Bundeszentrale umfassend modernisiert, um den Anforderungen einer zeitgemäßen Verbandsarbeit gerecht zu werden.
Der Deutsche EC-Verband hat am Wochenende seine umfassend sanierte Bundeszentrale in Kassel eingeweiht. Nach eigenen Angaben investierte der Verband rund 4,8 Millionen Euro, finanziert durch Soderspenden und Immobilienverkäufe. Die Umbauzeit betrug elf Monate. Das Gebäude bietet Gästezimmer, Tagungsräume, eine Kapelle, ein Workcafé sowie Räume für kreative Prozesse. Zudem will der Verband durch den Energiestandard EH70, eine Photovoltaikanlage und Infrastruktur für E-Mobilitätauf auf Nachhaltigkeit setzen, heißt es in einer Pressemitteilung.
Bundesgeschäftsführer Simon Schuh betonte bei der Eröffnung die Bedeutung der EC-Zentrale: „Unser Auftrag ist es, die junge Generation mit Jesus bekannt zu machen.“ Die neue Zentrale solle Mitarbeitenden und Ehrenamtlichen gleichermaßen dienen und die Zusammenarbeit fördern – dazu passt, dass Alpha Deutschland und proChrist Räume im Gebäude bezogen haben. Die Predigt zur Einweihung hielt Steffen Kern vom Gnadauer Gemeinschaftsverband. Er beschrieb das Haus als offenen Ort, „in dem Menschen willkommen sind“. Glaube beginne mit Beziehung – und ein Haus könne helfen, diese zu vertiefen.
Zahlreiche Vertreter aus Kirche, Verbänden und Gesellschaft nahmen an der Feier teil, darunter die Bischöfin der Evangelischen Kirche von Kurhessen-Waldeck, Beate Hofmann, der Vorsitzende der Arbeitsgemeinschaft der Evangelischen Jugend in Deutschland (aej), Hansjörg Kopp, der Vorsitzende von proChrist, Armin Beck, sowie Reinhard Schink, Vorsitzender der Deutschen Evangelischen Allianz.
Der Deutsche Jugendverband Entschieden für Christus (EC) e.V. mit Sitz in Kassel engagiert sich seit mehr als 130 Jahren in Deutschland für christliche Kinder- und Jugendarbeit. In wöchentlichen Gruppen werden laut eigenen Angaben in Deutschland über 50.000 junge Menschen erreicht.
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