In Berlin findet die bislang größte europäische Tagung der missionalen Bewegung Campus für Christus statt. Es geht um strategische Vernetzung und geistliche Erneuerung.
Berlin wird vom 21. bis 25. Juli 2025 zum Treffpunkt für über 2.000 Mitarbeitende der internationalen Missionsbewegung Campus für Christus. Die Europa-Konferenz, organisiert von Agape Europe, bringt Haupt- und Ehrenamtliche aus mehr als 30 Ländern zusammen. Ziel der Tagung ist es, sich über Strategien der Evangelisation und Jüngerschaft auszutauschen und die gesellschaftliche Relevanz des Evangeliums im europäischen Kontext zu stärken, heißt es in einer Pressemitteilung. Gemeinsam soll für eine „neue geistliche Bewegung in Europa“ gebetet werden.
Unter dem Leitgedanken „Together for Europe“ stehen neben Plenumsveranstaltungen auch Workshops, Vernetzungstreffen und ein spezielles Jugendprogramm auf dem Plan. Als prominenter Gast wird David Robbins, der neue globale Direktor von Campus für Christus International, erwartet. Höhepunkt der Konferenz ist der Abschlussabend „A Night Full of Stories“ am 24. Juli, bei dem Berichte aus der weltweiten Missionsarbeit präsentiert werden. „Wir träumen von einem Europa, das von der Liebe Gottes verwandelt wird“, sagt Flo Stielper, Leiter von Campus für Christus Deutschland.
Weitere Informationen zur Konferenz und zur Bewegung gibt es auf der Webseite von Campus für Christus und der Veranstaltungshomepage Berlin 25 – Agape Europe.
Campus für Christus Deutschland arbeitet nach eigenen Angaben auf der Glaubensgrundlage der Deutschen Evangelischen Allianz mit zahlreichen Kirchen, Gemeinden und Organisationen zusammen. Er ist Mitglied bei netzwerk-m und damit Teil des Diakonischen Werks der Evangelischen Kirche.

Der Wille ist natürlich okay. Aber die Träumereien ( „Wir träumen von einem Europa, das von der Liebe Gottes verwandelt wird“ ) bleiben eben Träumereien, weil sie so naiv sind. Um für eine „neue geistliche Bewegung in Europa“ beten zu können, muss man selbst erst einmal geistig erneuert sein, und das ist man nicht, wenn man weiter nur im „alten Stiefel“ läuft. Vom christl. Glauben, wie man ihn intern pflegt, erwarten die Menschen nichts mehr. Der Glaube der Christen muss stärker werden als der Szientismus, der das allgemeine Denken beherrscht. Nicht Evangelisation ist angesagt, sondern eigene Erkraftung!