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Glaube trifft Olympia: Kirche lädt Athleten und Fans zum Innehalten ein

„For Each Other“: Auch die katholische Kirche startet bei den Olympischen Winterspielen – nicht im Kampf um Medaillen, sondern mit einem reichhaltigen Programm für Athleten, Funktionäre und Besucher.

Am 6. Februar starten die Olympischen Winterspiele in Mailand und Cortina. Die katholische Kirche begleitet das Großereignis mit einem reichhaltigen Programm für Athleten, Funktionäre und Besucher. Unter dem Motto „For Each Other“ gibt es Gottesdienste für internationale Gäste (auch auf Deutsch), Themenrundgänge durch Mailand und seine historischen Kirchen, Zeugnisse von jetzigen oder ehemaligen Athletinnen und Athleten, Theateraufführungen, Bildungsveranstaltungen für Jugendliche, gemeinsames Gebet, Shows und Ausstellungen. Im Zentrum der Angebote stehen Dialog und Freundschaft, heißt es auf der Homepage der Stadt Mailand.

Finanziert wird die Initiative von der Stadt Mailand und der Kulturförderung des Vatikan. Das Projekt beginnt mit der Übergabe des „Kreuzes der Sportler“ in einem Gottesdienst in der Basilika San Babila, die während der Spiele als „Kirche der Athleten“ einen Rückzugsort bietet. Dieses „Kreuz der Sportler“ reist seit seiner Segnung durch Papst Franziskus 2013 zu den verschiedenen Schauplätzen der Olympischen Spiele um die Welt.

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Eine ausführliche Beschreibung des gesamten Programms von „For Each Other“ findest Du auf der Homepage der Stadt Mailand.

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2 Kommentare

    • Liebe ist langmütig und freundlich (1. Korinther 13)

      Lieber Ulrich Wößner: Kirche lädt Athleten und Fans zum Innehalten ein. Was tut man beim Innehalten, bei jeder Einstellung von Reden, Tun und aller Aktivität? In der Stille Gott reden lassen. Aber wenn ich nur meine Frömmigkeit immer wie eine Anklage vor mir her trage und ausgesprochen oder unausgesprochen stets suggeriere, die Welt sei nur schlecht, alle Menschen noch viel mieser, nichts taugen und sich niemals von Gott auch bekehren lassen, hätte dies nichts mit Nächstenliebe zu tun. Wenn Jesus so kommunizierte , dann wäre nichts von seiner großen Liebe übrig, aber und auch keine neue Sichtweise auf die Liebe Gottes. Jesus hätte sich sogar dagegen gewehrt an ein Kreuz genagelt zu werden und damit unsere gesamte Schuld der Sünde am Kreuz zu vergeben. Es wäre alles nur beim alten geblieben, jede/r hätte sich da auf die gute fromme Brust geklopft und die Welt sich weiter gedreht wie immer. Denn was damals auf Erden geschah, dass Gott selbst Mensch wird und uns dann auf Golgatha durch Perspektivveränderung für immer erlöste, ist seligmachend. Es reichte dann nie, einfach nur selbst fromm zu sein, nur um das eigene Ticket für das Paradies in seiner Tasche zu haben. Beim Blick in den Spiegel sehe ich dann nur meinen eigenen Heiligenschein. Da ist es nicht mehr nötig in das Weise der Augen anderer Leute zu blicken und Empathie zu empfinden, Licht der Welt und auch ein Mensch für andere zu sein, als Mittelpunkt meiner selbst. Ich habe hier lediglich zugespitzt. So ist wahrscheinlich kaum jemand, nicht ich, niemals Ulrich Wößner und hoffentlich ebenso nicht gute Evangelikalen und angeblich halbfromme Kirchen aus Landeskirchen oder Katholiken. Jesus hätte Blinde nicht sehend, Lahme nie gehend und der Samariter niemand geholfen, weil sie alle durch die Glaubensprüfung gefallen sind. Die christliche Nächstenliebe, zugleich Liebe Gottes zu allen Menschen, geschieht nicht unter Voraussetzungen, denn sie ist selbstlos. Am Kreuz ist Jesus nicht nur für jene gestorben, die sich ein Anrecht darauf erworben haben, sondern für jeden und zudem unverdient. Liebe ist unverdienbar. Sie ist vom Himmel verschenkt, wenn wir sie annehmen

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