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Große Nachfrage: Digitale Toolbox bietet Hilfe bei sozialen Projekten

Ein neues Angebot soll Christen unterstützen, durch gesellschaftliches Engagement mit ihren Nachbarn ins Gespräch über den Glauben zu kommen. Das Versprechen: Es ist spielerisch leicht zu nutzen.

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Die Evangelische Arbeitsstelle für missionarische Kirchenentwicklung und diakonische Profilbildung (midi) will mit einem „digitalen Werkzeugkoffer“ Christinnen und Christen helfen, in ihrem sozialen Umfeld aktiv zu werden. Die „Wir & Hier Toolbox für Sozialraumorientierung“ wolle Kirchengemeinden und diakonischen Einrichtungen zeigen, dass neue Initiativen leicht zu starten und zum Erfolg zu bringen seien, sagte midi-Projektleiter Walter Lechner bei der Vorstellung.

„Wir & Hier“ stelle Ideen vor, sei spielerisch leicht zu nutzen und animiere sofort zum Loslegen, sagte Lechner. Die bunte und verspielt wirkende Toolbox ist als App fürs Smartphone gedacht, kann aber auch am PC genutzt werden. Das Angebot besteht aus zehn Modulen, die je nach Bedarf genutzt werden können. Unter anderem finden sich dort Methoden, Inspiration durch bereits umgesetzte Projekte oder Hilfen für die Finanzierung.

Mehr als 400 Anmeldungen für Start-Workshops

Lechner betonte, dass dieses neue Angebot bundesweit zu nutzen sei. Es richte sich sowohl an Hauptamtliche in Kirchen und Diakonie als auch an engagierte Ehrenamtler, die neue soziale Projekte starten wollen. Sie hätten oft gute Ideen, wüssten dann aber meist nicht, wie sie umzusetzen seien. Dabei wolle die Toolbox wertvolle Hilfestellung sein. „Die Nachfrage nach einem Tool, das sofort umsetzbar ist, ist groß“, sagte Lechner. Das zeige die Zahl von mehr als 400 Interessenten, die sich zu den zwei Start-Workshops angemeldet hätten.

Bedenken, dass das spielerische, in zeitgenössischer Form entwickelte, interaktive Format ältere Kirchenmitglieder überfordere, wies er zurück. Vorherige Testanwendungen hätten gezeigt, dass „viel mehr ältere Menschen fit in der Nutzung von Computer und Smartphones sind, als man annimmt“.

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Die Sozialraumorientierung von Kirche und Diakonie zielt auf den unmittelbaren Lebensraum von Menschen und setzt auf Eigeninitiative, Ressourcen, Vernetzung und Kooperationen vor Ort. Es geht darum, sich gemeinsam mit anderen Akteuren aus Kommunen, Vereinen oder Nachbarschaftsinitiativen für bessere Lebensverhältnisse in Dorf, Stadtteil und Quartier zu engagieren. Möglich ist das zum Beispiel durch Dorfvernetzungsrunden, Begegnungscafés, offene Stadtteilzentren, Inklusions- und Integrationsprojekte oder Feste.

Quelleepd

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