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Impfdebatte: Bedford-Strohm wirbt für mehr Barmherzigkeit

Der bayerische Landesbischof Heinrich Bedford-Strohm hat sich für mehr Nachsicht in der Impfdebatte ausgesprochen. Aktuell könne er sich nicht für eine Impfpflicht aussprechen.

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Auch wenn die Konfrontation zwischen Impfgegnern und -befürwortern sehr emotional sei, sei es wichtig, hier die richtige Linie zu finden, sagte der ehemalige Ratsvorsitzende der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) beim „Sonntags-Stammtisch“ des Bayerischen Rundfunks (BR). Zwar gebe es Regeln, die alle einhalten müssen. Dennoch solle man im Einzelfall barmherziger miteinander sein.

Er habe zwar kein Verständnis für Rechtsextreme und Verschwörungstheoretiker auf der Straße, sagte Bedford-Strohm: „Aber natürlich dürfen Menschen, die Angst vor der Impfung haben und sagen ‚Ich will das nicht‘, demonstrieren“. Es dürfe dabei aber nicht zu Gewalt kommen.

Landesbischof: Ängstliche nicht als „dumm“ abstempeln

Erneut bekräftigte der Landesbischof, dass er sich aktuell nicht für eine allgemeine Impfpflicht aussprechen könne. Noch sei ihm dafür zu viel ungeklärt, etwa wie sie durchgesetzt werden könne. Unklar sei auch, ob durch eine Impfpflicht alle ihre Freiheit zurückbekämen und sich die Lage in den Krankenhäusern deutlich entspanne.

Auch sei unklar, welche Wirkung eine Impfpflicht auf die Menschen habe, die Angst vor der Impfung haben. Sie dürften nicht einfach als dumm abgestempelt werden, sagte Bedford-Strohm. Die Gesellschaft müsse aufpassen, dass sie nicht in die Arme von Extremisten getrieben werden.

Es sei richtig, dass über die Einführung einer Impfpflicht diskutiert wird, sagte Bedford-Strohm. Es gelte abzuwägen, ob es dieses letzte drastische Mittel wirklich brauche. „Zum aktuellen Zeitpunkt würde ich dafür nicht die Hand dafür heben“, sagte Bedford-Strohm. Stattdessen sollte beispielsweise noch mehr in Brennpunkte gegangen und aufgeklärt werden.

Quelleepd

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16 KOMMENTARE

  1. Ich hoffe sehr, dass sich viele Verantwortliche in Kirche und Gesellschaft dieser von Barmherzigkeit geprägten Position anschließen. Sensible Stimmen wie die von Bedford-Strohm werden leider seltener …

    • Auf den vielen Montagsspaziergängen in Deutschland sind sehr viele Menschen, die sensibel ihre Stimme erheben, lassen Sie sich von den medial präsenten Bildern der wenig vorhandenen Aggressoren nicht täuschen. Leider sind die großen Medien oft nicht an einem friedlichen Gespräch/Interview nicht interessiert, da es nicht in das gewollte Stimmungsbild passt.

  2. Man möchte fast Margarete aus Goethes Faust zitieren: Ich denke, dass Herr Bischof Heinrich Bedford-Strohm in diesem Falle nicht unbedingt seiner Verantwortung als einer der führenden Köpfe dieses Landes gerecht wird. Es ist unbenommen, dass wir als Christen auch den Andersdenkenden „barmherzig“ und um Verständnis ringend entgegentreten wollen. Es ist ja auch nichts gegen eine, den Regeln entsprechende, freie Meinungsäußerung zu sagen, wenn sie friedlich und der Lage angemessen erfolgt. Aber die Aufgabe ist es auch eines jeden von uns, und gerade auch der des freien Christenmenschen, Verantwortung zu übernehmen und das Gemeinwohl im Blick zu haben. Jeder einzelne der Gesellschaft trägt gerade in dieser Pandemie zum Gesamtwohl bei. Die Datenlage zur Impfung ist nach einem Jahr deutlich klarer, Milliarden Menschen sind weltweit geimpft, die Unverträglichkeiten halten sich in Grenzen. Das sind Fakten. Bischof Bedford-Strohm betont die vielen Unklarheiten. Wenn man das auf unseren Glauben übertrüge, müsste er auch dafür plädieren, de facto die Kirchen zu schließen und seine Profession an den Nagel zu hängen, denn wieviel wissenschaftliche Klarheit hat unser Glaube! Bei allem Respekt ermuntere ich Bischof Bedford-Strohm lieber die Leute davon zu überzeugen, die Ärmel hochzukrempeln: Einerseits im Wortsinn, um sich impfen zu lassen und andererseits an der Solidarität in der Gesellschaft zu arbeiten. Ich bete jedenfalls darum.

    • Sehr geehrter Dr. Pospiech, hier evtl. ein kleines Missverständnis vor. Bedford-Strohm wirbt schon lange für die Corona-Impfung. MfG, das Jesus.de-Team

  3. Barmherziger sollten wir miteinander umgehen

    Barmherziger sollten wir miteinander umgehen, da stimme ich mit Bedford-Strohm völlig überein. Allerdings kann man dies wenig auf diejenigen beziehen, die als Rechtsradikale nicht nur beim Thema Corona bzw. Impfung sich wie Spaltpilze betätigen. Es ist die problematische Mischung aus friedlichen Demonstranten, denen sich Menschen mit absurden Verschwörungstheorien und völlig falschen Informationen zugesellen, Mitglieder einer neuen größeren Partei und wirklich bis in die Knochen Rechtsradikale. Die also eigentlich diese Gesellschaft und unsere Werte nicht lieben und die lieber heute als morgen den Aufstand ausrufen würden. Es wird nach Corona noch viele andere Themen geben, die sich zum Spalten der Gesellschaft gut eignen: Etwa die Flüchtlinge, Asylanten, jüdische Menschen, Leute mit anderer Hautfarbe, jene mit einer anderen sexuelle Orientierung sowie der Klimawandel und seine erforderlichen Unannehmlichkeiten und Einschränkungen usw. Wir Christinnen und Christen sind Friedensstifter, möchten den Diskurs über jedes notwendige Thema und werben sicherlich für Barmherzigkeit und Toleranz. Toleranz gegenüber Intoleranten ist aber unangebracht. Ich hatte in meiner Jugend auch zwei Freunde, der eine war NPD-Mitglied und der andere bekennender Kommunist. Ich konnte mit beiden gut diskutieren, praktisch über fast jedes Thema. Aber wenn es um die für mich fragwürdigen Argumente und Werte der Beiden ging, als den Kern der jeweiligen Überzeugungen, gab es immer einen Punkt im Gespräch, wo beide fast gleiches sagten: „Hier stehe ich, ich kann nicht anders und ich glaube an diese Wahrheit“! Ein radikal und in diesem Sinne politisch fundamentalistisch denkender Mensch wird man nicht ändern können – oder nur extrem selten. Wir als Jesusnachfolger würden ja auch nicht unsere Kernüberzeugungen aufgeben. Aber im Gegensatz zu dem Radikalinskis würden wir hoffentlich niemand mit Hass und Lügen überziehen, verprügeln, bedrohen und einer Gehirnwäsche unterziehen. Gott liebt die Barmherzigen und trotzdem auch alle anderen, die es wie wir oft auch nicht wirklich verdient haben. Ich würde nach meinem Vermögen hoffentlich über niemanden den Stab brechen. Hoffnung ist immer. Übrigens ist eine intelligente Form von Feindesliebe sich den Feind zum Freund zu machen, dann hört er vielleicht auf die Vernunft. Aber das ist eine Herkulesaufgabe und in der Welt der Politik ist dies am schwersten.

  4. Wir dürfen eine Spaltung der Gesellschaft nicht zulassen ob geimpft oder ungeimpft. Doch gerade dies tut die Regierung durch Hetze, Hass, Fake News und Desinformation der Bevölkerung! Ein gegenseitiger Austausch ist nicht erwünscht! Es gilt nur noch eine Meinung!
    Mittlerweile haben wir wieder eine Übersterblichkeit, die aber mit Corona nicht zu argumentieren ist! Woran liegt das, ist die Impfung mit daran Schuld? Hilft die Impfung überhaupt noch? Laut Statistik des RKI ergibt sich, das Prozentual, zur Geimpftenrate mehr geimpfte an Omikron erkranken als Ungeimpfte, auch schwer. Dies ist jetzt aber nur ein Aktueller Standpunkt und zeigt wie wahnsinnig viel die Impfung bringt!
    Schauen wir in andere Länder z.B. Irland mit einer Inzidenz von fast 3000, Frankreich (2141), Spanien (1700) … Wobei Spanien dabei übergehen will, Corona wie eine Grippe zu behandeln. Von großer Überlastung oder Panik ist nicht viel zu hören!
    Des weiteren muss gesehen werden, das die Letalitätsrate bei unter 50 verschwindet gering ist und eine Impfpflicht nicht gerechtfertigt. Gerade das Gegenteil wäre der Fall. Die Nebenwirkungen und Todesfälle wären Dramatischer als ohne Impfung!
    Schön wäre es wenn beide Meinungen gehört werden und man sich gegenseitig austauscht, aber da mache ich mir wenig Hoffnung! An ein ehrlichen Diskurs scheint man nicht Interessiert zu sein!

    • Sie schreiben: „Schön wäre es wenn beide Meinungen gehört werden und man sich gegenseitig austauscht“

      Allerdings klingen Ihre Vorwürfe so („Hetze, Hass, Fake News und Desinformation der Bevölkerung“), als würden Sie selbst nur Ihre eigene Meinung gelten lassen. Oder interpretieren wir Ihre Aussagen falsch?

      Das RKI geht davon aus, dass das Risiko, schwer an Covid zu erkranken, für Ungeimpfte 90 Prozent niedriger liegt. (https://www.rki.de/SharedDocs/FAQ/COVID-Impfen/FAQ_Liste_Wirksamkeit.html#FAQId16602074 )

      Ich selbst bin geimpft und geboostert und finde das persönlich sinnvoll.
      MfG, Daniel vom JDE-Team.

  5. Was heißt hier meine eigene Meinung gelten zu lassen. Jeder sollte selber entscheiden dürfen ob er sich Impfen lassen möchte oder nicht. Wenn man aber in die Medien und die Politik schaut dann wird massiv gegen andersdenkende gehetzt!
    Es gab Übrigends mehrfach versuche von kritischen Wissenschaftler und Ärzten eine Diskussion anzustoßen, welche die Mainstream Medien und Politiker nicht wollten. Ich habe kein Problem mit anderen Meinungen und geimpften Menschen. Aber ich habe ein Problem damit, wenn einem die freiheitliche Entscheidung ob man sich Impfen lassen möchte oder nicht, genommen wird und es einem aufgezwungen wird! Außerdem wird kaum noch wissenschaftlich argumentiert, sondern läuft vieles auf der Emotionalen Ebene, was nicht gut ist. Präsidenten und Politiker vergreifen sich im Ton bzw. Macron … So etwas geht einfach nicht. Es macht häufig den Eindruck das es auch gar nicht mehr um Gesundheitsschutz geht ….

    • „Es macht häufig den Eindruck das es auch gar nicht mehr um Gesundheitsschutz geht ….“

      Worum dann? MfG, das JDE-Team

      • Ungeimpften das Leben schwer zu machen und sie zu diskriminieren! Wie sagt Macron: „Ich werde die Ungeimpften anscheißen, bis zum Ende“. was wirklich im Hintergrund abläuft kann ich ihnen nicht sagen. Das ist nur mein Eindruck und meine Persönliche Meinung.
        Auf reiner Sachebene sind die Maßnahmen völlig überzogen und die Impflicht Schwachsinn! Ich sehe bei vielem keinen Nutzen. Omicron-Verläufe sind eher mild und rechtfertigen die ganzen Maßnahmen in keinem Verhältnis. Wie gesagt in Irland bspw. haben wir eine Inzidenz von über 3400 verglichen mit Deutschland von 388! Sind die jetzt schlimmer dran? We would see!
        Nicht zu vergessen das die Impfungen nur eine Notfallzulassung haben und keine gescheiten Voruntersuchungen stattgefunden haben, was ich kritisiere! Zumal es ein völlig neuer Impfstoff ist! Jeder muss selber entscheiden dürfen. Es darf kein Zwang geben und auf andersdenkende ausgeübt werden!

        • „Ungeimpften das Leben schwer zu machen und sie zu diskriminieren! […] was wirklich im Hintergrund abläuft kann ich ihnen nicht sagen. Das ist nur mein Eindruck und meine Persönliche Meinung.“

          Ok, danke. Dass alle Maßnahmen nur der Diskriminierung Ungeimpfter dienen, halte ich persönlich für abwegig. Als die ersten Maßnahmen ergriffen wurden, gab es noch nicht einmal eine Impfung. Sie sollen der Eindämmung der Pandemie dienen. Über die Sinnhaftigkeit einzelner Maßnahmen kann man diskutieren.

          „Auf reiner Sachebene sind die Maßnahmen völlig überzogen und die Impflicht Schwachsinn!“

          Da gehen die Meinungen in Politik und Kirchen auseinander. Ich persönlich bin geimpft und geboostert und empfehle dies dringend, weil ich es für sinnvoll halte. Bei einer Impfpflicht für alle würde ich, Stand heute, wie Bedford-Strohm nicht zustimmen. MfG, Daniel vom JDE-Team

        • Daniel K., sind sie auch so konsequent und bleiben zuhause, wenn sie krank werden? Es ist schon merkwürdig,
          dass die Freiheit von Gruppen beansprucht wird, die sonst die Freiheit mit Füßen tritt.

  6. Aus den Evangelienberichten wissen wir, dass Jesus von Nazareth, auf den die Kirchen sich berufen, ganz bewusst Gemeinschaft pflegte mit Menschen, die am Rande der Gesellschaft standen, selbst Begegnungen mit Kranken und sogar Aussätzigen scheute er nicht und er sagte den Menschen zu: „Wer zu mir kommt den werde ich nicht abweisen.“ Johannes. 6,37. Haben wir es wirklich, verglichen mit der Situation Jesu, mit einer Ausnahmesituation im Sinne einer Pestilenz zu tun? Ich denke nicht. Der Mensch als potentiell Kranker und Totgeweihter ist so alt ist wie die Menschheit selbst und keine Arznei der Welt kann ihn vor dieser Realität schützen oder bewahren. Krankheit und Tod sind notwendige Begleiter unseres Daseins, die uns zu dem machen, was wir sind: Menschen. Insofern bewirken die Forderungen nach einer Impfpflicht vor allem eines; dass sich Menschen gedanklich entzweien, dass ein Klima des Misstrauens entsteht und dass Gemeinschaften zerbrechen. Doch was haben diese Forderungen mit dem Vorbild gemein, das Jesus den Menschen gegeben hat? Nicht das Geringste! Sowohl die Forderung nach Ausgrenzung, als auch das Verbot der Gemeinschaft, zeigt die Unvereinbarkeit mit der Lehre Jesu: Seiner Lehre nach, ist weder unsere menschliche Existenz noch unsere Gesundheit unser menschliches Verdienst, sondern Gnade. Wer den Menschen im Namen Jesu sagt, dass die Berechtigung ihrer Existenz von einer bestimmten Kur oder einer Arznei abhängig sei, hat den Bezug zur christlichen Gnadenlehre grundlegend verloren. Die Folge einer solchen Ideologie kann nur ein System der Gnadenlosigkeit sein. Jesus Christus ist gekommen, damit wir uns unserer transzendenten, d. h. unserer geistigen Existenz bewusst werden; und dazu war er bereit, seine eigene zeitliche Existenz hinzugeben. In seiner Passion hat er deutlich gemacht, dass unsere geistige Existenz über der stofflichen steht. Er hat ferner aufgezeigt, dass die geistige Existenz die Grundlage jeglicher Existenz ist und wir daher alle unsere Kräfte aufwenden sollen, uns unsere geistige Existenz zu bewahren, selbst wenn unsere äußere Existenz dadurch Schaden nehmen sollte: „Will mir jemand nachfolgen, der verleugne sich selbst und nehme sein Kreuz auf sich und folge mir. Denn wer sein Leben erhalten will, der wird es verlieren; wer aber sein Leben verliert um meinetwillen, der wird es finden. Was hülfe es dem Menschen, wenn er die ganze Welt gewönne und nähme doch Schaden an seiner Seele?“ Matthäus 16,25-26. Nicht nur in seiner Botschaft, auch durch die bewusste Einwilligung in seine Passion vermittelte Jesus, dass uns nur der Glaube an unsere ewige und zeitlose Existenz in Gott frei machen kann. Frei von einem Dasein, dessen Handlungen von Angst und Befangenheit bestimmt sind. Sei es die Angst vor Krankheit, vor Ausgrenzung, vor Ächtung, vor Ungerechtigkeit, vor Leid oder vor dem Tod. Wo immer solche Ängste unser Tun und Handeln bestimmen, und wir der Illusion erliegen, Leid und Tod entgehen oder ausschließen zu können, sind wir getäuscht und korrumpierbar – das heißt wir sind käuflich. Als „Gekaufte“ werden wir auch bereit sein, all das zu verkaufen und zu verraten, was geistig-ideellen Wert besitzt. Man nennt das den Ausverkauf der Seele. Denn was wir auf diese Weise verraten und preisgegeben haben, darauf haben wir auch willentlich jeden Anspruch aufgegeben. Von daher führt jede Schwächung des Geistes unweigerlich zu einer profanen und sinnentleerten Existenz – einem geistlosen Lebensverständnis, das in letzter Konsequenz hinausgeschüttet und zertreten werden wird, wie es Jesus in seinem Gleichnis von der Wirkkraft des Salzes verdeutlichte: „Ihr seid das Salz der Erde. Wo nun das Salz kraftlos wird, womit soll man’s salzen? Es ist hinfort zu nichts nütze, als dass man es hinausschütte und lasse es die Leute zertreten.“ Matthäus 5, 13 Ein profaniertes Lebensverständnis, bedeutet die Reduktion des Menschen auf seine reine Äußerlichkeit, die nun um jeden Preis erhalten werden muss. Der Preis, der dafür bezahlt werden muss scheint für viele schon akzeptiert: Trennung, Ausgrenzung, Entrechtung, Wut und Hass gegenüber unserem Nächsten, der unser korrumpiertes Lebensverständnis nicht teilt.

    • Es steht Dir frei, wenn Du Corona hast und ohne ärztliche Hilfe qualvoll ersticken wirst, eine Krankenhausbehandlung aus Glaubensgründen abzulehnen.

      Ich gehe auch davon aus, dass Du natürlich nie zum Zahnarzt gehst sondern Zahnschmerzen wegbetest. Oder gilt Deine Botschaft nur für lebensgefährliche Erkrankungen?

      Fakt ist, dass die Intensivstationen weit überproportional voll von Ungeimpften sind.

      Und wo Jesus sich gegen ärztliche Behandlung ausspricht, dazu hätte ich dann doch gern mal eine Bibelstelle. Ich kenne nur die, wo er dazu aufruft, anderen -auch praktisch- zu helfen.

      Der Bibelbastelbogen mancher Christen wird uns nicht durch die Pandemie bringen.

    • Wenn wir schon bei Jesus sind, schauen wir beim „Netzwerk bibeltreuer Christen“ vorbei. Zwischen den Predigten per Videoclip, werden „die lieben Mitbeter“ informiert über „die Lügen und Täuschungen“ der Politiker, Ärzte und Epidemiologen. Sie wollen das böse nicht „einfach gewähren lassen“. Denn: „Wir haben letztlich nicht mitFleisch und Blut zu kämpfen, sondern mit Mächten, Fürstentümern und Gewalten der unsichtbaren Welt“.

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