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Johannisschule Osnabrück: Katholiken, Juden und Muslime besiegeln multireligiöse Schule

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Vertreter von Katholiken, Juden und Muslimen haben in Osnabrück eine nach eigenen Angaben bundesweit einmalige Kooperation für eine multireligiöse Grundschule vereinbart.

Die Schulstiftung des katholischen Bistums will die Johannisschule, die bislang eine katholische Bekenntnisschule in städtischer Trägerschaft ist, in eine katholischen Privatschule für Christen, Juden und Muslime umwandeln. Der Stadtrat hat den Plänen des Bistums bereits zugestimmt. Jetzt müsse das Projekt noch von der Landesschulbehörde genehmigt werden, sagte ein Bistums-Sprecher am Freitag.

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 Das Projekt soll im Sommer 2012 starten. Vertragspartner sind neben dem Bistum die Jüdischen Gemeinde Osnabrück, der Landesverband der Muslime (Schura) und die Türkisch Islamische Gemeinde Osnabrück. Die evangelische Kirche hatte die angebotene Unterzeichnung des Vertrages abgelehnt. Wichtige Aspekte darin entsprächen nicht einer partnerschaftlichen Zusammenarbeit, sagte Superintendent Friedemann Pannen.

 Die Kooperationspartner wollen laut Vertrag die Schule gemeinsam zu einer Lern- und Lebensgemeinschaft von jüdischen, christlichen und islamischen Kindern, Eltern und Lehrkräften entwickeln. Die Schule werde die religiösen Überzeugungen, Lebensweisen und Riten der drei beteiligten Religionen vielfältig zum Thema machen, heißt es.

(Quelle: epd)

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