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Karfreitagsbotschaft: „Jesus Christus starb nicht umsonst“

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Der Ratsvorsitzende der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), Nikolaus Schneider, hat am Karfreitag die Bedeutung des Kreuzestodes Jesu Christi als entscheidende Offenbarung von Gottes Kraft und Liebe hervorgehoben.

"Jesus Christus starb nicht umsonst. Die Welt wurde verändert, wir werden verändert", sagte Schneider in seiner Predigt im Willibrordi-Dom in Wesel. Der Weg zu Gott sei nun offen und bleiben offen: "Wir brauchen keine anderen Opfer und vor allem keine Sündenböcke mehr, um uns Gott zu nahen."

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 Den Sinn des Todes Jesu zu verstehen, falle schwer, räumte der Präses der Evangelischen Kirche im Rheinland ein. Schon die ersten christlichen Gemeinden hätten sich gefragt, warum durch den Opfertod des Gekreuzigten nicht ein für alle Mal alles unschuldige Leiden und Sterben abgeschafft wurde. "Zu allen Zeiten und an allen Orten sehnen sich Menschen nach einem Gott, der sie schon hier und jetzt rettet und erlöst: aus allen Unrecht- und Gewalterfahrungen, aus allem unverschuldeten Leiden, aus Krankheit, Schmerzen und Einsamkeit."

 Doch der Tod Christi bedeute nicht die Erlösung aus allem Leiden, sondern die Erlösung von der Sünde, sagte Schneider. Bis dahin habe die Sünde die Nähe der Menschen zu Gott verhindert. Jesu Tod sei das einmalige und unwiederholbare Opfer gewesen, "das ein für alle Mal die menschliche Entfremdung von Gott mit all ihren verhängnisvollen Folgen aufhebt".

 Durch sein Leiden und Sterben werde Christus zum Heil für die Zukunft und verändere dadurch schon die Gegenwart, sagte EKD-Ratschef und leitende Theologe der zweitgrößten evangelischen Landeskirche. "Wir setzen auf Gottes Sohn, der aus Liebe um uns Menschen willen sein Leben einmal geopfert hat. Den Gott nicht im Tod gelassen hat. Der wiederkommen wird." Christus schenke "ein Dennoch-Glauben, ein Dennoch-Lieben und ein Dennoch-Hoffen" und ermutige immer wieder neu "zum Beten und Tun des Gerechten in unserem Leben und für unsere Welt".

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(Quelle: epd)

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