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Kirchgang statt Gefängnis: Bürgerrechtler kritiseren Pläne einer US-Kleinstadt

Verurteilte Gesetzesbrecher sollen ihre Strafe bei kleineren Vergehen künftig im Städtchen Bay Minette im US-Bundesstaat Alabama auch in der Kirche absitzen dürfen.

 Ein Plan von Bürgermeisterin Jamie Tillery und Polizeichef Mike Rowland sieht laut Medienberichten vor, dass Kleinkriminelle alternativ zum Gefängnis ein Jahr lang jeden Sonntag einen Gottesdienst ihrer Wahl besuchen. Bürgerrechtler halten die Pläne der Stadt im «Bibelgürtel» der USA indes für verfassungswidrig.

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 Der Verband «Vereinigte Amerikaner für die Trennung von Kirche und Staat» argumentiert, die Regierung habe nicht das Recht, Bürger zur «Wahl zwischen Jesus und Gefängnis» zu zwingen. Polizeichef Rowland sagte am Dienstag im örtlichen Fernsehsender WOFL, er wolle trotz aller Kritik am Programm festhalten. Berichten zufolge wären 56 Pastoren bereit, die Straftäter aufzunehmen. Diese müssten sich in einem Gästebuch eintragen und Fragen nach dem Inhalt des Gottesdienstes beantworten.

(Quelle: epd)

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