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Kölner Dom: Das ändert sich ab Juli

Der Kölner Dom verlangt ab dem 1. Juli Eintritt für touristische Besuche. Was Besucherinnen und Besucher jetzt wissen müssen.

Ab morgen (1. Juli) kostet der Besuch des Kölner Doms Geld. Touristen zahlen künftig während der Besichtigungszeiten (in der Regel von 10 bis 17.45 Uhr) zwölf Euro Eintritt. Tickets müssen vorab erworben werden – online bzw. an einer Kasse im Kurienhaus am Roncalliplatz. Der Zutritt zum Dom erfolgt dann mittels QR-Code über das Hauptportal. Die neue Regel betrifft alle Besucherinnen und Besucher außerhalb der Gottesdienste. Kinder bis einschließlich 13 Jahre erhalten künftig freien Eintritt, heißt es. Nicht nur für den Dom-Innenraum, sondern auch für die Schatzkammer und die Turmbesteigung. Bislang galt für Kinder dort ein ermäßigter Eintrittspreis von vier Euro.

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Mit den Einnahmen soll laut Domkapitel eine Finanzierungslücke von rund vier Millionen Euro geschlossen werden. Der Dom verursacht jährlich Kosten von etwa 16 Millionen Euro, bei rund sechs Millionen Besuchern im Jahr, heißt es. Während die Verantwortlichen den Schritt für notwendig halten, sehen Kritiker darin einen Bruch mit der offenen Tradition des Gotteshauses. Dompropst Guido Assmann betont dagegen die zentrale Aufgabe: Der Dom solle vor allem „Ort des Gebets, der Wallfahrt und des Pilgerns“ bleiben.

Gottesdienste im Dom bleiben weiterhin kostenfrei zugänglich, ebenso wie der Bereich für persönliches Gebet, der über das Nordportal erreichbar ist (6 bis 20 Uhr) – allerdings mit eingeschränktem Zugang zum Domraum.

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