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„Mitgefühl in Tat verwandeln“ – Brot für die Welt startet Weihnachtsaktion

Wasser, Ernährungssicherung und Klimagerechtigkeit: Diese Themen stehen im Mittelpunkt der 67. Aktion von Brot für die Welt. Die ARD überträgt den Festgottesdienst am 30. November.

Mit einem Festwochenende in Karlsruhe startet Brot für die Welt am ersten Advent seine bundesweite Spendenaktion, heißt es in einer Pressemitteilung der Evangelischen Landeskirche in Baden. Unter dem Motto „Kraft zum Leben schöpfen“ will die Aktion auf die Herausforderungen der globalen Wasser- und Klimakrise aufmerksam machen.

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Der Festgottesdienst am 30. November in der Stadtkirche Durlach bilde den Höhepunkt des Aktionswochenendes und wird um 10 Uhr live in der ARD/Das Erste übertragen. Pfarrerin Dagmar Pruin, Präsidentin von Brot für die Welt, und Heike Springhart, der Landesbischöfin der Evangelischen Landeskirche in Baden, werden den Gottesdienst leiten. Zu den Mitwirkenden gehören Oberkirchenrätin Sabine Jung, Vorstandsvorsitzende der Diakonie Baden, sowie internationale Partner und Partnerinnen wie Reverend James Bhagwan, Generalsekretär der Pazifischen Konferenz der Kirchen.

Zwei Milliarden Menschen ohne sauberes Trinkwasser

„Über zwei Milliarden Menschen fehlt der Zugang zu sauberem Trinkwasser – obwohl dieser Zugang als grundlegendes Menschenrecht anerkannt ist“, betont Dagmar Pruin. Gleichzeitig gerate mit dem Klimawandel auch die Natur aus dem Takt. So werden Mangel und Überfluss von Wasser zur Gefahr.

„Wasser verbindet uns weltweit“, ergänzt Heike Springhart. Es erinnere uns daran, dass wir als Menschheitsfamilie füreinander Verantwortung tragen. „Deshalb vernetzt sich Brot für die Welt international mit Kirchen und zivilgesellschaftlichen Organisationen, um die globalen Herausforderungen gemeinsam zu lösen. Wir verstehen uns als Teil dieser Bewegung.“

Spendenaktion: „Wichtiger Einsatz für Gerechtigkeit“

Die Spenden kommen Projekten von Partnerorganisationen von Brot für die Welt weltweit zugute, heißt es. „Die Gemeinschaften vor Ort haben Lösungen, die manchmal nachhaltiger sind als unsere Ideen von Entwicklung. Diese Handlungs- und Widerstandsfähigkeit sollten wir wertschätzen“, sagt Vani D. Catanasiga, Geschäftsführerin von Fiji Council of Social Services, einer Partnerorganisation von Brot für die Welt.

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Der Fidschianische Rat für soziale Dienste setzt sich seit 1957 für arme und benachteiligte Menschen in dem pazifischen Inselstaat ein. Laut Pressemitteilung unterstützt er unter anderem eine Dorfgemeinschaft bei der Umsiedlung auf höher gelegenes Land – mit sturmsicheren Häusern, Regenwassertanks und Sanitäranlagen, um den Folgen des steigenden Meeresspiegels zu begegnen.

Oberkirchenrätin Sabine Jung, Vorstandsvorsitzende der Diakonie Baden, hebt die Bedeutung der Spendenaktion hervor: „Gerade jetzt ist es wichtig, Verantwortung füreinander zu übernehmen und sich für seine Nächsten zu engagieren. Die Spendenaktion für Brot für die Welt ist wichtiger Teil dieses Einsatzes für eine gerechtere Welt.“

„Die Weihnachtsaktion verwandelt Mitgefühl in Tat“, sagt Reverend James Bhagwan. „Brot für die Welt bedeutet Gerechtigkeit, Nähe und Begleitung – aber wir müssen ehrlich sein: Es bedeutet auch Finanzierung, Handlungskraft und gelebte öffentliche Verantwortung. Der Einsatz für Ernährungssicherheit, Geschlechtergerechtigkeit, Klimaresilienz und die Rechte indigener Völker wird nicht allein durch Hoffnung getragen.“

Theaterstück zum Festwochenende

Auch das Badische Staatstheater unterstützt die Aktion. Zum Auftakt am 29. November zeigt das Junge Staatstheater um 19 Uhr das Stück „Zukunft – ▢ Ja ▢ Nein ▢ Vielleicht ▢ haha“. Als Kulturschaffende wollen die Beteiligten „Köpfe und Herzen öffnen für Fantasien von einer gerechteren, nachhaltigeren Welt“, sagt Intendant Christian Firmbach. „Wir sehen uns der Solidarität und zivilgesellschaftlichen Verantwortung verpflichtet.“

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Zum Aktionswochenende in Karlsruhe beteiligen sich außerdem „internationale Partnerorganisationen und zahlreiche Vertreter und Vertreterinnen aus Kirche, Diakonie, Politik und Kultur“. Anschließend an das Theaterstück soll es ein Podiumsgespräch mit internationalen Gästen geben, darunter Vani D. Catanasiga.

Link: Zur Aktion „Kraft zum Leben schöpfen“

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2 Kommentare

  1. In Gottes guter Welt soll niemand verhungern

    Über die Gründe für Brot-für-die Welt, ihre menschlichen Motive und ihre Methode einer „Hilfe zur Selbsthilfe“, brauche ich hier nicht zu schreiben, dies wissen die Wissenden und die Zuständigen präziser. Nur eines scheint mir wichtig, auch wenn ich die inhaltlichen Auseinandersetzungen auf der eher glaubensmäßig theologischen Ebene betrachte. (Wobei niemals Diskussion etwas negative ist, sondern oftmals nur ihre Form): Oft tritt eine Dualität in mancher Phantasie hervor, die einerseits Gott sieht und so etwas wie ein böser Gegengott andererseits. Aber unser Teufel ist kein Gegengott, auch nicht als Chef eines (nicht vorhandenen) Aufstandes im Himmel als abgesetzter Oberengel. Der Teufel, Satan, oder verschiedene Antichristen waren menschliche Wesen aus Fleisch und Blut, nie Dämonen und böse Geister. Gott ist gut und seine Schöpfung auch. Wir haben als Menschen, Ausblicke sehr potenziert auf destruktive Tyrannen, sowie brutale Alleinherrscher der Antike, falsche Antike Messiasse, heutige böseste Diktatoren, oder selbsternannte moderne bigotte Staatslenker als Fast-Götter. Es gibt nur göttlichen Geist als bester Vater und die liebste Mutter.
    WÄRE DIES NICHT SO, ALLES NUR EIN HAIFISCHBECKER BÖSER MÄCHTE: WARUM SOLLTEN WIR BÖSEN MENSCHEN BROT GEBEN ????
    Jedenfalls Saulus/Paulus oder Menschen mit Nahtod-Erfahrung, können sich nicht vorstellen, daß die Begegnung mit Gott nicht sofort Erlösung ist.
    Menschen sind fast gestorben, waren sehr aber von Gott begeistert, der ihnen sehr liebevoll begegnete, dann ihr Leben sofort völlig veränderten.

    Wenn ER der absolute Gute, die Liebe und Barmherzigkeit ist, dann liebt er alle Menschen, weshalb auch Jesus als unser Erlöser für jeden und jeder Erdenbürgerin am Kreuz starb, nicht nur für die Frommen, sondern für alle seit wir von den Bäumen stiegen, oder wenn wir als letzte Menschen diesen Blauen Planeten verlassen weil wir sterben, oder auswandern. Gott herrscht nicht mit Gewalt, sondern nur mit der Macht der Liebe. Weil er jeden liebt, auch moderne Samariter, oder die als moderne Menschen keine Samariter sind und derzeit niemals Christen. Wir als Jesusfreunde und Jesusfreundinnen möchten (wenn auch noch utopisch) dass kein Kind hungert, die Güter dieser Welt von allen Menschen geteilt werden, Lebende sich den Idealen der Liebe als Agape und Solidarität annähern und der im Himmel erwartete Garten Eden dann bereits herandämmert: Schwerter die Pflugscharen werden, Palästinenser mit jüdischen Menschen versöhnen und die vor langer Zeit Hamas-Anhänger waren, nun als Nachkommen als Weltbotschafter der Liebe unterwegs sind. Dann werden alle Kriege geächtet. Daher sind die Christinnen und Christen in der gesamten Welt bemüht, die Erde als schönes Wohnzimmer Gottes nicht verkommen zu lassen und die Klimakrise bekämpfen. Ich glaube nie, der Mensch sei nur böse. Er ist immer ein Sünder, egal ob Urmensch, Neuer Mensch, Moderner Mensch oder Mensch der Zukunft. Als jetzt erneuerter Mensch und nur durch die Gnade Jesu, versucht er täglich gegen seine inneren Abgründe zu kämpfen und lebt mit Gott versöhnt. Denn Gott war schon immer, von Anbeginn der Zeit an, nur Liebe. Die Menschen im Alten Bund aber hatten eine etwas andere Perspektive auf den Schöpfer aller Dinge. Aber es ist keinerlei Rede davon, dass die Botschaft über den liebenden Gott nicht ebenso im Alten Testament verkündigt wird. Unsere Natur selbst lobt Gott. Die Vögel singen ihrem Schöpfer im ersten Licht des neuen Tages einen Lobgesang. Sie wissen es vielleicht nie, aber sie tun es mit großer Hingabe.
    Psalm 8: „Was ist der Mensch dass du seiner gedenkst und des Menschen Kind, dass du dich seiner annimmt/ du hast ihn mit Ehre und Herrlichkeit gekrönt“!

    • ‚Der Teufel, Satan, oder verschiedene Antichristen waren menschliche Wesen aus Fleisch und Blut, NIE Dämonen und böse Geister.‘

      Was sagt uns das offenbarte Wort Gottes:

      Epheser 6

      10 Und schließlich: Lasst euch stark machen durch den Herrn, durch seine gewaltige Kraft! 11 Zieht die volle Rüstung Gottes an, damit ihr den heimtückischen Anschlägen des Teufels standhalten könnt. 12 Wir kämpfen ja nicht gegen ‹Menschen aus› Fleisch und Blut, sondern gegen dämonische Mächte und Gewalten, gegen die Weltherrscher der Finsternis, gegen die bösartigen Geistwesen in der unsichtbaren Welt. 13 Greift darum zu den Waffen Gottes, damit ihr standhalten könnt, wenn der böse Tag kommt, und dann, wenn ihr alles erledigt habt, noch steht! 14 Steht also bereit: die Hüften umgürtet mit Wahrheit; den Brustpanzer der Gerechtigkeit angelegt; 15 die Füße mit der Bereitschaft beschuht, die gute Botschaft vom Frieden mit Gott weiterzutragen! 16 Greift vor allem zum Großschild des Glaubens, mit dem ihr alle Brandpfeile des Bösen auslöschen könnt. 17 Setzt auch den Helm ‹der Gewissheit› eures Heils auf und nehmt das Schwert des Geistes, das Wort Gottes, in die Hand! 18 Und betet dabei zu jeder Zeit mit jeder Art von Gebeten und Bitten, geführt durch den Heiligen Geist. Seid wachsam darin und hört nicht auf, für alle Gläubigen zu beten.

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