- Werbung -

Wie ein Berliner Verein Straßenkindern Hoffnung gibt

Ein Ort der Hoffnung für Kinder ohne Zuhause – das ist seit 25 Jahren die Mission des Vereins Straßenkinder. Jetzt wagt der Verein einen neuen Schritt.

In Berlin‑Lichtenberg entsteht mit der „BUTZE“ ein bundesweit einzigartiges Straßenkinderhaus, das im Frühjahr 2026 in Betrieb gehen soll, heißt es auf der Homepage. Auf sieben Etagen und rund 3.650 Quadratmetern bündelt das Zentrum Notunterkünfte, Übergangswohnungen und Beratungsangebote – bis hin zu Wärmestube, Großküche, Dusch‑ und Waschräumen, Kleiderkammer sowie Werkstätten und Schulungsräumen. Finanziert wird das Projekt laut Verein vollständig aus Spenden; das Investitionsvolumen liege bei rund 21 Millionen Euro. „Die BUTZE ist nicht nur ein Gebäude, sondern ein Ort der Hoffnung und des Neuanfangs“, sagt der Vereinsvorsitzende Eckhard Baumann.

Zum Jubiläum blickt der Träger auf gewachsene Strukturen in Berlin zurück. Ein Dreh‑ und Angelpunkt ist seit 2010 das Kinder‑ und Jugendhaus BOLLE in Marzahn, das täglich Kinder und Jugendliche mit Bildungs‑, Freizeit‑ und Unterstützungsangeboten erreicht, heißt es im Jubiläumsbericht.

- Werbung -

Die BUTZE reagiert auf eine belastbare, aber oft unterschätzte Lage: In Deutschland leben Schätzungen zufolge rund 6.500 Minderjährige auf der Straße; insgesamt sprechen Studien von mehreren zehntausend Jugendlichen und jungen Erwachsenen ohne festen Wohnsitz.

Quellen: strassenkinder-ev.de, BR

Hintergrund: Der Verein verweist in seinen Veröffentlichungen auf 25 Jahre Tätigkeit; erste Initiativen reichen in die 1990er Jahre zurück. Der Jubiläumsbericht und die BUTZE‑Projektseite geben einen kompakten Überblick über Geschichte, Struktur und Ausbaupläne des Trägers.

NEWS & Themen

NEWSLETTER

BLICKPUNKT – unser Tagesrückblick
täglich von Mo. bis Fr.
Wir liefern dir die interessantesten NEWS,
Interviews und Geschichten aus der christlichen Welt.
Kompakt, relevant, inspirierend.

Wie wir Deine persönlichen Daten schützen, erfährst du in unserer Datenschutzerklärung.
Abmeldung im NL selbst oder per Mail an info@jesus.de

Konnten wir dich inspirieren?

Jesus.de ist gemeinnützig und spendenfinanziert – christlicher, positiver Journalismus für Menschen, die aus dem Glauben leben wollen. Magst du uns helfen, das Angebot finanziell mitzutragen?

2 Kommentare

  1. Sehr traurig, dass es Straßenkinder in Deutschland gibt. Es gibt ja wirklich einen ziemlichen Anteil wohlhabender Deutscher. Könnte man die nicht mehr für diese ganzen abgehängten Kinder begeistern? Dann gibt es eben nur zwei Urlaube im Jahr, das Geld für den dritten geht in soziale Projekte.

    • Anja Woh, als Elternteil zweier Kinder empfinde ich Ihre Aussage wie einen Schlag in die Magengrube von Menschen, die sich in einer Zeit ohne kindliche Perspektiven auf das Wunder einlassen, dass das Leben an ihren Kindern zu Gott heranwachsen könnte, sodass es niemals an dem scheitert, der seine Kinder glücklich sehen will. Eltern, zumindest die, die ich kennenlernen durfte, die wollen ihren Kindern nichts Böses, sie wollen dass ihr Leben unter den Bedingungen forgeführt werden kann, die bereits für sie galten. Damit geht das Leben von Menschen aus, die es in seiner Liebe zu Gott erhalten, sodass er in jeglicher Form aus seinem Namen schöpfen kann, was er bis dato dafür einsetzte.

      Jesus ist Kind und damit auf Vater und Mutter angewiesen. In der Dimension von Gott heißt das nichts anderes, als dass Gott die Würde der Eltern generiert, die Jesus braucht, um den Fehler eines einzigen Regenten in seiner Form als Mensch wieder gut zu machen. Immerhin wurde der Gottessohn von Menschenhand des Lebens beraubt, das noch vor ihm lag. Wir erleben noch heute die Konsequenz daraus und doch handeln unsere Regenten noch heute, als wüssten sie es besser als ein Leben, das nichts von seinem Inhalt einbüßt, solange es bei Gott bleibt.

      Ich habe diese Haltung Gott gegenüber meinen Eltern zu verdanken, die sich niemals über das Leben stellten und damit alles taten, was in ihrer Macht lag, um es unversehrt zu erhalten. Dadurch konnten sie meinen Glauben in Gott stärken, auch wenn sie das ihren eigenen Glauben gekostet hat. In der Hoffnung, Gott führt sie auf ihrem Weg durch die Zeit zu seinem Kind zurück genieße ich noch die Zeit, die er auf diesem Weg für mich bestimmt hat.

WAS KANNST DU ZUM GESPRÄCH BEITRAGEN?

Bitte gib hier deinen Kommentar ein
Bitte gib hier deinen Namen ein