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Appell: Künftige Bundesregierung muss Kinderarmut „endgültig beseitigen“

Ein breites gesellschaftliches Bündnis fordert von der Politik einen Fokus auf die Bekämpfung der Kinderarmut. Alle Kinder und Jugendlichen hätten das Recht auf ein „gutes Aufwachsen“.

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Der Deutsche Caritasverband und 60 andere Organisationen sowie Einzelpersonen fordern die nächste Bundesregierung auf, Kinderarmut in Deutschland effektiv zu bekämpfen und konkrete Maßnahmen im Koalitionsvertrag festzuhalten, um Kinderarmut innerhalb von vier Jahren „endgültig zu beseitigen“. Dazu zählten laut einer Pressemitteilung der Caritas die grundlegende Reform der Leistungen für Kinder, Jugendliche und ihre Familien, die Sicherstellung sozialer Infrastruktur sowie ihre umfassende Beteiligung. Ebenso bräuchten Kinder und Jugendliche eine intensive Begleitung zurück in ihren Kita- und Schulalltag und psychosoziale Unterstützung bei der Bewältigung der Auswirkungen der Pandemie.

Jedes fünfte Kind unter 15 Jahren in Deutschland gelte als armutsgefährdet, wachse also unterhalb der Armutsgrenze auf. Rund 2,1 Millionen Mädchen und Jungen seien betroffen. Armut sei jedoch kein Versagen des Einzelnen, sondern ein strukturelles Problem, heißt es in dem Appell. Jedes Kind sei gleich viel wert und habe Anspruch auf gleichwertige Lebensverhältnisse.

Der vollständige Text der Erklärung ist online auf der Webseite der Nationalen Armutskonferenz verfügbar.

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