Der Bund Freikirchlicher Pfingstgemeinden hat innerhalb von zwei Jahren über 15.000 neue Mitglieder hinzugewonnen. Die Zahl der Glaubenstaufen ist stark gestiegen.
Wie der Bund Freikirchlicher Pfingstgemeinden (BFP) im Rahmen seiner Vorstandssitzung am 7. Mai in Erzhausen mitteilte, gehörten dem BFP zum Stichtag 1. Januar 2026 insgesamt 82.717 Mitglieder in 1.119 Ortsgemeinden an. Anfang 2024 waren es noch 67.455 Mitglieder in 966 Gemeinden. „Jedes Wachstum verstehen wir als Geschenk Gottes – gerade angesichts der vielen Menschen ohne persönliche Beziehung zu Jesus Christus“, sagte Generalsekretär Peter Bregy.
Für das Jahr 2025 meldeten die Gemeinden 6.389 Glaubenstaufen – deutlich mehr als 2023 (3.863 Taufen), heißt es. Zudem erreichten die Gemeinden nach eigenen Angaben insgesamt 30.415 Kinder und Jugendliche bis 16 Jahre. Dazu tragen unter anderem die Arbeit der Royal Rangers, das BFP-Kinderforum sowie die Jugendarbeit „Youth Alive/ONE-Movement“ bei.
Als zentralen Grund für das Wachstum des Bundes nannte Generalsekretär Peter Bregy die seit 2013 verfolgte strategische Ausrichtung. Sie ziele darauf ab, die gemeinsame Identität zu stärken, Gemeinden zu fördern und neue zu gründen sowie den christlichen Glauben weiterzugeben. Zugleich seien Leitungsstrukturen und Ausbildungswege weiterentwickelt worden. Eine klare theologische Grundlage, insbesondere das Bekenntnis zur Bibel als Maßstab für Lehre und Leben, sieht der BFP-Vorstand als wesentlich für die positive Entwicklung.

Die statistischen Daten werden laut BFP alle zwei Jahre von den Ortsgemeinden erhoben und anschließend zentral ausgewertet und veröffentlicht.
Der Bund Freikirchlicher Pfingstgemeinden (BFP) umfasst 1.119 Mitgliedsgemeinden, 502 davon (44,9 Prozent) sind internationale Gemeinden. Der BFP ist Mitglied der Vereinigung Evangelischer Freikirchen (VEF) und Gastmitglied in der Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen (ACK).
