Das Ergebnis der Kirchenwahl in Württemberg wurde aufgrund eines Auswertungsfehlers korrigiert. Der Gesprächskreis Lebendige Gemeinde profitiert davon.
Bei der Auszählung der Stimmen für die Kirchenwahlen zur 17. Landessynode der Württembergischen Kirche ist es zu einem Übertragungsfehler im Wahlkreis 5 (Rems-Murr) gekommen. Dies hat die Landeskirche mitgeteilt. Es ändert sich wie folgt: Christian Gehring zieht für den Gesprächskreis Lebendige Gemeinde in die Landessynode ein. Dagegen hat Gerhard Rall vom Gesprächskreis Evangelium und Kirche entgegen der ersten Meldungen kein Mandat errungen.
Dadurch ändert sich die Sitzverteilung in der Synode: Die Gesprächskreise Lebendige Gemeinde kommt jetzt ebenso wie die Offene Kirche auf 31 Sitze. Der Gesprächskreis Kirche für morgen hat 18 Sitze, und der Gesprächskreis Evangelium und Kirche 10 Sitze. „Mit diesem Mandat kann die Lebendige Gemeinde ihre Impulse noch kraftvoller einbringen“, kommentierte Pfarrer Dr. Friedemann Kuttler, Vorsitzender der ChristusBewegung, das korrigierte Endergebnis. „Die missionarische Neuausrichtung der Kirche erhält neue Dynamik. Gemeinsam mit allen Synodalen gestalten wir die Kirche zukunftsfähig.“
Das genaue Auszählungsergebnis wird im Rahmen des amtlichen Endergebnisses in wenigen Tagen veröffentlicht, schreibt die Landeskirche.

Nun ist es so, dass auch im Räderwerk der Kirchen oder Wahlen von Kirchen Fehler passieren können und mehr gibt es zum Thema nicht zu sagen.