Gemeinsames Bekenntnis zu Einheit, Frieden und Verantwortung: Die 18 Mitgliedskirchen der ACK in Deutschland haben die revidierte Charta Oecumenica unterzeichnet.
Leitende Vertreterinnen und Vertreter der Kirchen der Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen in Deutschland (ACK) haben am Dienstag in Berlin die revidierte Charta Oecumenica unterzeichnet. Das Dokument enthält Leitlinien für die ökumenische Zusammenarbeit und wurde bereits im November 2025 auf europäischer Ebene in Rom verabschiedet (Jesus.de berichtete). Neu aufgenommen wurden unter anderem Themen wie Frieden, Migration, digitale Technologien und die Beteiligung junger Menschen.
Der ACK-Vorsitzende Christopher Easthill bezeichnete die Charta als „ganz konkreten Fahrplan für gemeinsames Handeln und Zeugnis“. Mit der Unterzeichnung beginne nun die breite Rezeption in Deutschland. Gemeinden, Kirchen und ökumenische Initiativen seien eingeladen, die Selbstverpflichtungen der Charta in ihrer Arbeit aufzugreifen.
In seiner Predigt mahnte der frühere EKD-Ratsvorsitzende Heinrich Bedford-Strohm, die Trennung der Kirchen nicht als Normalzustand hinzunehmen. Zugleich hob er die klare Haltung der Charta gegen den Missbrauch von Religion für nationale oder politische Zwecke hervor. Vertreter der regionalen ACKs nahmen das Dokument symbolisch in ihre Regionen mit und stellten erste Vorhaben zur Umsetzung vor.
>>>> Charta Oecumenica (Wikipedia)
>>>>>>Charta Oecumenica (deutscher Text)
