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Europaweit einmalig: Bibel-Minigolfanlage in Bad Liebenzell eingeweiht

Mose, Noah, Fledermäuse: Die Abenteuergolf-Anlage im Monbachtal greift biblische Geschichten, Highlights aus der Region und Naturschutz auf.

„Mit dieser Bahn kann man die Botschaft der Bibel spielerisch erleben und gleichzeitig die wunderbare Landschaft und Region entdecken. Denn es ist ein absolutes Geschenk, hier leben zu dürfen“, sagte Eric Bayer bei der Eröffnung. Er ist Leiter der Christlichen Gästehäuser Monbachtal und Betreiber der neuen Minigolfanlage. Europaweit ist es die erste Abenteuergolf-Bahn mit biblischem Bezug, heißt es in einer Pressemitteilung.

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Die Hälfte der 18 Bahnen greifen biblische Personen wie Mose und Geschichten wie die Arche Noah, die Schöpfung oder das Gleichnis vom Barmherzigen Samariter auf. An weiteren Stationen können die Besucher die Quellen und Flößer im Nordschwarzwald, das Kloster Hirsau oder die Hornisgrinde kennenlernen. Eine Bahn drehe sich rund um den Schutz von Fledermäusen.

„Das Konzept ist aufgegangen“

Vier Jahre lang habe Eric Bayer die Idee der neuen Abenteuergolf-Anlage verfolgt. Er sei dankbar, dass in den ersten drei Wochen nach der Bahneröffnung im Vollbetrieb viel gespielt wurde: „Die Rückmeldungen und der große Zuspruch zeigen, dass unser Konzept aufgegangen ist. Mit dieser Bahn wollen wir auch dem Motto unserer Gästehäuser gerecht werden: Dem Leben begegnen.“ Für ihn persönlich bedeute das, Jesus Christus zu begegnen. „Viele Menschen sind derzeit auf der Suche nach Orientierung, Halt und Sinn im Leben. Mit unserer neuen Anlage wollen wir Menschen auf kreative Weise auf unseren Schöpfer hinweisen.“

Seinen Dank sprach der Leiter der Gästehäuser dem Landratsamt Calw sowie der Stadt Bad Liebenzell aus. Die Zusammenarbeit bezeichnete er als sehr unkompliziert und vertrauensvoll. Auch die IHK und die LEADER-Aktionsgruppe Nordschwarzwald habe Bayer hervorgehoben: „Ohne die großzügigen Fördergelder, die LEADER über die Fördertöpfe von EU und dem Land Baden-Württemberg zur Entwicklung des ländlichen Raums zur Verfügung gestellt hatte, wäre die Anlage nicht möglich gewesen.“

Glücklich zeigte sich auch Sebastian Kopp, stellvertretender Bürgermeister von Bad Liebenzell, heißt es in der Pressemitteilung: „Christlicher Glaube und die Achtung von Natur und Umwelt werden hier wunderbar zusammengeführt und die Fläche dadurch optimal genutzt.“ Er freue sich über einen weiteren Anziehungspunkt für Bad Liebenzell und wünschte den Gästehäusern und der neuen Attraktion alles Gute.

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Link: Homepage der Minigolfanlage

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1 Kommentar

  1. Kirche(n) menschennah und creativ

    Die Bibel-Minigolfanlage in Bad Liebenzell ist creativ. Niemals ist vorher auf diese Idee gekommen, Minigolf und Bibel unorthodox zu verbinden.
    Bravo sage ich und meine es auch so. Wir müssen unsere Kirchen, seien sie evangelisch, katholisch, freikirchliche – wie auch immer – nicht in ihren Traditionen ändern, nicht widersprüchliche Gegensätze durch Formelkompromisse überwinden, oder sogar übertriebene Ideen verwirklichen. Wir brauchen, wie vor vielen Jahren einmal erlebt, nicht einen bekannten Schauspieler, der oben auf dem Seil in der Kirche turnt. Was alle Christinnen und Christen wahrscheinlich lieben und auch allen Kirchen gut tut: Etwas Creativität. Dort wo es in den Großkirchen eine festgelegte Litergie gibt, kann immer dieser vorgegebene Rahmen eben mit sehr guten Ideen gefüllt werden. Erlebt habe ich nicht nur Krippen- sondern auch Osterspiele, wenn dann die Pfarrerin als Engel auf der Empore stand. Gemeindemitglieder sind dankbar für gelebte Geschwisterlichkeit, die gewisse geistliche Zärtlichkeit erlaubt, etwa Segnungs- und Salbungsgottesdienste stattfinden. Oder wunderbare Flötenmusik mit tiefgründigen Bibeltexten, sowie Taizegottesdienste im Kerzenschein. Wenn viele Kinder ein bunt gewandetes Musicel in der Kirche aufführt und alle begeistert wird. Die Taufe kann gemeinsam ebenso mit mehreren Gemeinden auch ökumenisch stattfinden, als Fest für alle die gerne teilnehmen, an Flüssen, Seen oder am Meer. Freunde von Jesus sind keine Menschen, die in den Keller gehen um hier zu lachen. Oder Ehejubiläen werden so gerne im Gottesdienst begangen, auch als eine Überraschung und die Paare bekommen große Sonnenblumen. Die Trauer wird integriert, wenn der Betreffende im jungen Alter im Ausland beerdigt wurde und viele seiner Mitmenschen hier noch nicht gemeinsam trauern konnten. Hier passend sodann Chormusik und Predigt.

    Predigt ist auch ein Stichwort, die funktioniert auch im Dialog und wenn die Gottesdienstfeiernden sich daran auch per Mikrophon beteiligen. Hat man eine große schöne Wiese, dann kann der quantitativ wenig besuchte Sonntagsgottesdienst in der warmen Jahreszeit als Picknick auf dem Rasen gefeiert werden, denn das Liebes- oder Abendmahl darf man dort in Gemeinschaft gut begehen, ohne dies herabzusetzen. Das Zauberwort heißt Creativität und wir sollten Gott danken wenn wir Team`s haben, die sie vorbereiten. In dem sehr alten Film der 1960er Jahre ging der Pfarrer von St. Pauli in die nicht ganz so kleine Kneipe an der Ecke und dort fiel der Gottesdienst sogar auf sehr fruchtbaren Boden. Denn eine nahbare Kirche, die nicht gefühlt seit Jahrtausenden, jeden Sonntag die gleiche Routine abspult, wird so auf sich aufmerksam machen: Es gibt überall Orte und die Räume, in denen das Licht der Welt die Seele wärmen kann. Es ist nie verboten, sondern dann ein Angebot, daß man sich dort wohlfühlen darf. Ein religiöser Albtraum beschrieb die seelisch bearbeitete Tragik von Gottesdienstgefühl: Als der Pfarrer die unendliche Predigt niemals mehr beendet wollte, kam ein Engel mit Fuchsschwanz und sägte den Gottesmann, an der auf Holzstäben stehenden Kanzel, einfach ab. Aber auch das menschliche Unterbewusstsein setzte die düstere End-Botschaft: Der Prediger fuhr fort und wenn er nicht gestorben ist, wird er noch heute reden.

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