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Open Doors Tage: „Deutschland betet für euch!“

9.000 Besucher widmeten sich drei Tage lang dem Gebet und der Situation verfolgter Christen weltweit. Sprecher aus mehreren Ländern teilten ihre persönlichen Geschichten.

Vom 14.–16. Mai folgten rund 9.000 Besucherinnen und Besucher der Einladung zu den Open Doors Tagen in Karlsruhe – in etwa so viele wie im Vorjahr. Das dreitägige Event begann mit dem Jugendtag an Christi Himmelfahrt, gefolgt von einem Gebetsabend am Freitag und dem Haupttag am Samstag.

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Hunger, Flucht und Lagerhaft

Die Teilnehmenden hörten von Menschen aus Indonesien, Burkina Faso, Nordkorea, Mexiko und Zentralasien, welche Herausforderungen Christen in diesen Ländern erleiden, heißt es in einer Pressemitteilung von OpenDoors. Durch teilweise sehr persönliche Berichte gaben die Sprecher tiefe Einblicke in die Lage der Christen in ihren Heimatländern. Die 25-jährige Vina (Name geändert) aus Indonesien überlebte 2021 schwerverletzt einen Selbstmordanschlag auf ihre Kirche. Jung Jik aus Nordkorea schilderte seine Erlebnisse mit Hunger, Flucht und Lagerhaft. Der Pastor ist überzeugt, dass die Kim-Dynastie ihrem Ende entgegengeht und rechnet damit, dass auch die beiden Koreas eines Tages wieder vereint sein werden. Auch die Rolle der Christen in Deutschland sei sehr relevant bei der Hilfe für die Verfolgten: Pastor Juan (Name geändert) aus Mexiko erzählte, er habe noch am Samstag den Leiter seines Gemeindebundes angerufen und ihm begeistert berichtet: „Deutschland betet für euch!“

Anschließend legten einige Teilnehmende an einem großen Kreuz im Zentrum der Halle Gebetskarten für verfolgte Christen ab. Musikalisch wurde das Event von der Outbreakband begleitet. Online gibt es einsehbare Aufzeichnungen.

Parallel zum Hauptprogramm besuchten rund 900 Kinder das Kinderprogramm unter dem Motto „Verborgenes Königreich“, bei der sie mehr über verfolgte Christen lernen konnten.

Zudem verkündete Markus Rode, der Leiter von Open Doors Deutschland, den Start eines neuen Hilfsprogramms namens „Arise Africa„, das verfolgte Christen in afrikanischen Ländern unterstützen soll.

Open Doors ist ein internationales überkonfessionelles christliches Hilfswerk, das sich in rund 70 Ländern der Welt für Christinnen und Christen einsetzt, die aufgrund ihres Glaubens diskriminiert oder verfolgt werden.

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