Von Spendenlauf bis Obsternte: Durch den vielfältigen Einsatz von Schülerinnen und Schülern feiert die diesjährige Kampagne der „Aktion Tagwerk“ einen Erlös von 900.000 Euro. Das Geld soll Menschen in afrikanischen Ländern zugute kommen.
Im Rahmen der diesjährigen Kampagne „Ernährung sichern und Hunger beenden“ halfen in deutschlandweit 96.000 Schülerinnen und Schüler aus 282 Schulen mit. 11 Bundesländer beteiligten sich. Statt in geschlossenen Unterrichtsräumen zu lernen, schnappen die Schülerinnen und Schüler bei diesen Aktionen frische Luft: Durch Erntehilfe, Spendenläufe, Kreativaktionen oder bei der Mitarbeit in Hilfswerken gelang es ihnen, rund 900.000 Euro zu erwirtschaften, heißt es in einer Pressemitteilung.
Diese Summe soll in mehreren afrikanischen Ländern für eine nachhaltige Landwirtschaft und eine gerechtere Ernährung eingesetzt werden und fließt in mehrere Kinderhilfsprojekte, unter anderem in Ruanda.
„Die Aktion zeigt, dass junge Menschen durch ihren Einsatz für andere Großes bewirken können“, erklärte der rheinland-pfälzische Ministerpräsident Gordon Schnieder (CDU) als Schirmherr der Kampagne. Auch Finanzministerin Doris Ahnen (SPD) zeigte sich beeindruckt: „Das ist gelebte Solidarität. […] Denn hier geht es nicht nur um die Obsternte, sondern auch um nachhaltige Ernährung und globale Zusammenhänge.“
Die Stiftung „Aktion Tagwerk“ unterstützt Schulen dabei, einen Schultag für soziales Engagement und das Sammeln von Spenden für Gleichaltrige auf der ganzen Welt zu verwenden. Der Aktionstag wird dabei jährlich festgelegt. 2026 war es der 23. Juni.
