Der Generalsekretär des Ökumenischen Rats der Kirchen (ÖRK), Olav Fykse Tveit, ist am Samstag erstmals seit seinem Amtsantritt vor knapp einem Jahr mit Papst Benedikt XVI. im Vatikan zusammengetroffen. Der norwegische Lutheraner wollte bei der Privataudienz «offen und ehrlich» über Schwierigkeiten im Dialog zwischen den Kirchen sprechen. «Die ökumenische Bewegung hegt Erwartungen, die nicht erfüllt werden, und innerhalb der Kirchen wie auch zwischen ihnen kommt es zu Spannungen», bemängelte Tveit. Bei der Begegnung wollte er nach eigenem Bekunden den Willen des ÖRK zur Einheit der Kirchen bekräftigen und mit dem Papst über die Lage der Christen im Nahen Osten sprechen. Eine Begegnung zwischen dem Papst und einem ÖRK-Generalsekretär hatte es zuletzt vor knapp drei Jahren gegeben, als Tveits Vorgänger Samuel Kobia zu einer Audienz und einer gemeinsamen ökumenischen Vesper anlässlich der Gebetswoche für die Einheit der Christen nach Rom reiste. Dem ÖRK gehören nach eigenen Angaben 349 überwiegend anglikanische, orthodoxe und protestantische Kirchen an. Die katholische Kirche ist nicht Mitglied, jedoch in mehreren Kommissionen vertreten. So gehörte der jetzige Papst während der 70er Jahre als Theologieprofessor der Kommission für Glauben und Kirchenverfassung an.
Der Generalsekretär des Ökumenischen Rats der Kirchen
(ÖRK), Olav Fykse Tveit, ist am Samstag erstmals seit seinem
Amtsantritt vor knapp einem Jahr mit Papst Benedikt XVI. im Vatikan
zusammengetroffen. Der norwegische Lutheraner wollte bei der
Privataudienz «offen und ehrlich» über Schwierigkeiten im Dialog
zwischen den Kirchen sprechen.
«Die ökumenische Bewegung hegt Erwartungen, die nicht erfüllt
werden, und innerhalb der Kirchen wie auch zwischen ihnen kommt es zu
Spannungen», bemängelte Tveit. Bei der Begegnung wollte er nach
eigenem Bekunden den Willen des ÖRK zur Einheit der Kirchen
bekräftigen und mit dem Papst über die Lage der Christen im Nahen
Osten sprechen.
Eine Begegnung zwischen dem Papst und einem ÖRK-Generalsekretär
hatte es zuletzt vor knapp drei Jahren gegeben, als Tveits Vorgänger
Samuel Kobia zu einer Audienz und einer gemeinsamen ökumenischen
Vesper anlässlich der Gebetswoche für die Einheit der Christen nach
Rom reiste.
Dem ÖRK gehören nach eigenen Angaben 349 überwiegend
anglikanische, orthodoxe und protestantische Kirchen an. Die
katholische Kirche ist nicht Mitglied, jedoch in mehreren
Kommissionen vertreten. So gehörte der jetzige Papst während der 70er
Jahre als Theologieprofessor der Kommission für Glauben und
Kirchenverfassung an.
(Quelle: epd)
