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Verdacht: Staatsanwalt ermittelt wegen Kinderpornografie gegen Pastor

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Die Staatsanwaltschaft ermittelt nach Angaben der Tageszeitung «Die Welt» gegen einen evangelischen Pastor aus Hamburg-Rahlstedt.

 Der 46-Jährige stehe unter dem Verdacht, Kinderpornografie besessen und sich möglicherweise auch an Kindern vergangen zu haben, berichtete die Zeitung am Dienstag. Das Blatt beruft sich auf Angaben der Staatsanwaltschaft und der nordelbischen Kirchenleitung.

 Die Polizei sei im Zuge der Zerschlagung eines Kinderporno-Rings auch auf den verdächtigen Geistlichen gestoßen, hieß es. Die Wohnung des Seelsorgers sei bereits durchsucht worden. Dabei hätten die Beamten Festplatten und Computer mitgenommen. Nach der ersten Durchsicht seien von den Fahndern auch eine erhebliche Zahl entsprechender Bilder sichergestellt worden, hieß es unter Berufung auf den Sprecher der Staatsanwaltschaft, Wilhelm Möllers.

 Zudem gebe es ein Ermittlungsverfahren wegen möglichen sexuellen Missbrauchs von Kindern, so die Zeitung weiter. Rund 200 Eltern seien in den vergangenen Tagen von der Kirche über den Fall informiert worden. Auch die ersten Kinder wurden bereits befragt.

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 «Der Pastor ist vom Dienst freigestellt worden, weil gegen ihn der Verdacht einer Straftat besteht», zitiert die Zeitung den stellvertretenden Pressesprecher der nordelbischen Kirche, Thomas Kärst. Nach seinen Angaben hat der zuständige Staatsanwalt die Landeskirche über die Ermittlungen informiert. Der strafrechtliche Verdacht führe gleichzeitig zu einer disziplinarischen Überprüfung des Vorwurfs seitens der Kirche, so Kärst. 

(Quelle: epd)

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