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Woche für das Leben: „Das Leben ist vom Beginn bis zum Ende heilig“

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"Herr, Dir in die Hände“ – unter diesem Motto steht die bundesweite "Woche für das Leben" 2014, die heute mit einem ökumenischen Festgottesdienst im Erfurter Mariendom eröffnet wurde.

Die Aktion findet vom 3. bis 10. Mai statt. Einer der Schwerpunkte in diesem Jahr ist die feier von Gottesdiensten. Zum Auftakt in Erfurt wirkten der stellvertretende Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz, Bischof Norbert Trelle (Hildesheim), und der stellvertretende EKD-Ratsvorsitzende, Landesbischof Jochen Bohl, mit. Sie riefen alle Pfarr- und Kirchengemeinden auf, das schutzbedürftige Leben in den Mittelpunkt eines ökumenischen Gottesdienstes zu stellen.

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 Vor dem Hintergrund der in vielen europäischen Ländern intensiv geführten Diskussion um ein menschenwürdiges Sterben betonte Bischof Trelle in seiner Predigt: "Es wäre ein Armutszeugnis für unsere Gesellschaft, wenn der Wunsch, seinem Leben selbstbestimmt ein Ende zu setzen, nur deshalb entsteht, weil jemand sich alleingelassen fühlt." Er hielt weiter fest: "Unser Auftrag als Christen ist, die Menschen im Sterben zu begleiten, ihnen Mut und Hoffnung und vor allem Halt zu geben. Wir dürfen uns nicht durch eine Hilfe zur Selbsttötung von ihnen abwenden, sondern müssen uns ihnen zuwenden." Ausdrücklich stufte Bischof Trelle auch das ungeborene Leben als besonders schutzbedürftig ein.

 Landesbischof Bohl wies im Gottesdienst auf die Bedeutung der palliativen Versorgung schwerkranker Menschen hin: "Die Hospizdienste, die in den letzten Jahrzehnten überall in Deutschland entstanden sind, sprechen von der Hochschätzung des menschlichen Lebens in bewegender, unmissverständlicher Weise – wir danken allen, die ihre Kräfte einsetzen, dass Leiden gelindert wird und Menschen in Frieden sterben können." Die Humanität einer Gesellschaft zeige sich nicht zuletzt im Umgang mit den Sterbenden. "Wir haben uns das Leben nicht selbst gegeben, sondern haben aus Gottes Hand empfangen. Darum ist es uns heilig, von seinem Beginn bis an das Ende."

 Die "Woche für das Leben" gibt es seit 1991. Sie geht auf eine Initiative der Bischofskonferenz und des Zentralkomitees der deutschen Katholiken zurück, die nach der Neufassung des Abtreibungsrechts die Debatte über den Lebensschutz wachhalten wollten. 1994 schloss sich die EKD an.
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 Zur Feier des ökumenischen Gottesdienstes wurde ein entsprechender Mustergottesdienst vorbereitet, der auf der Internetseite der Woche für das Leben unter www.woche-fuer-das-leben.de zur Verfügung steht.

(Quelle: ekd)

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