Schlagwort: Theologie
Theologe Eckstein: „Glaube braucht Beziehung!“
Prof. Dr. Hans-Joachim Eckstein war bis 2016 Theologieprofessor für Neues Testament an den Universitäten in Tübingen und Heidelberg. Er gilt als leidenschaftlicher Wissenschaftler und Redner, dem es wichtig ist, eine Brücke zwischen Denken und Glauben, zwischen Universität und Kirchengemeinde zu schlagen. Im Gespräch erzählt er von seiner Theologie, seinem Buchklassiker und auch von Lebenskrisen.
„Ohne Bibelstudium geht dem Glauben der Atem aus“
Vor einer "schleichenden Enttheologisierung" warnt der Vorsitzende des Arbeitskreises für evangelikale Theologie, der Gießener Professor Christoph Raedel. In einem Interview mit der Evangelischen Nachrichtenagentur idea sagte er, es gebe seiner Einschätzung nach unter Christen eine sinkende Bereitschaft, theologische Sachbücher zu lesen. Gleichzeitig warb er für das Studium der Bibel, denn sonst "geht dem Glauben der Atem aus".
Ehe für alle: „Zu hastig bejubelt“ (ZEIT)
Die evangelische Kirche habe die Ehe für alle "zu hastig bejubelt und zu wenig erklärt", kritisieren zwei evangelische Theologen in der ZEIT. Wer vorsichtige Vorbehalte gegen eine grundlegende Neubestimmung des Begriffs der Ehe äußere, habe ein Problem, schreiben die Landessuperintendentin Petra Bahr (Hannover) und der Leiter der Evangelischen Akademie Loccum, Stephan Schaed.
Andreas Malessa: Hier stehe ich, es war ganz anders – Irrtümer...
Ich kann’s mir nicht verkneifen: Gekonnter Umgang mit Fake-News :-). Gelungenes Edutainment. Und sehr oft: Prima Starthilfe für die Beschäftigung mit relevanten Themen der Gegenwart. Mehr drin, als draufsteht.
Süddeutsche: Was die katholische Kirche vom Fußball lernen kann
Kirche und Fußball vereint mehr als beide voneinander vermuten. „Wenn man im Stadion auf die Fankurve schaut und dann in die Kirche, da sehe ich in beiden Bereichen Fahnen, ich sehe Wechselgesänge, ich sehe Schals“, beschreibt Thorsten Kapperer, Pastoralreferent im unterfränkischen Bad Neustadt an der Saale, seine Beobachtung. Trotzdem sieht er Fußball nicht als Ersatzreligion. Claudia Henzler von der „SZ“ über Gemeinsamkeiten und Unterschiede von Kirchenschiff und Stadion.
zeit.de: Mit Jesus in der Pop-up-Bar
Kirche darf hip und urban sein. Dafür steht die 32-jährige Kölnerin Mira Ungewitter, Pastorin in einem Gemeindeprojekt einer Baptistengemeinde in Wien. In Turnschuhen und Jonny-Cash-T-Shirt spricht sie in ihren Predigten offen über Feminismus und bezeichnet 17-Uhr-Gottesdienste als "studentenfreundlich". Wie urbane Gemeinde aussehen kann, hat sich DIE ZEIT-Autorin Judith E. Innerhofer von ihr zeigen lassen.
Juden und Katholiken für gemeinsame Fakultät der Theologien
Der Zentralrat der Juden in Deutschland steht dem Projekt einer multireligiösen Fakultät der Theologien an der Berliner Humboldt-Universität «im Prinzip offen» gegenüber. Der Präsident des Zentralrats, Josef Schuster, sagte der «Frankfurter Allgemeinen Zeitung» (Mittwoch), die Etablierung jüdischer Theologie neben evangelischer, katholischer und islamischer Theologie könne eine «sinnvolle Ergänzung» zu den bestehenden Hochschuleinrichtungen in Potsdam und Heidelberg sein.
Dietrich Rusam – Lust auf Theologie
"Dietrich Rusam - Lust auf Theologie" ist ein "gelungenes Werk, um leicht verständlich breites theologisches Wissen anzulesen und vor Prüfungen oder in der Praxis aufzufrischen".
Reformationsjubiläum: „Zu viel Politik, zu wenig Theologie“
Evangelische Kirche und Universitäts-Theologen streiten weiter um das Reformationsjubiläum. Die Theologen würden nichts Konstruktives beitragen, kritisierte jüngst EKD-Vize Thies Gundlach. Kirchenhistorikerin Dorothea Wendebourg kontert: "Zu viel Politik, zu wenig Theologie", sagt sie in Richtung der Kirchenleitung.
EKD-Vizechef Gundlach: Theologie ignoriert Reformationsjubiläum
Thies Gundlach, Vizepräsident des EKD-Kirchenamtes, beklagt im Magazin "Zeitzeichen" (Märzausgabe) eine "grummelige Meckerstimmung" und "Ignoranz" namhafter Theologen gegenüber dem 500. Reformationsjubiläum. "In aller Regel haben sich viele relevante theologische Wissenschaftler aus der konstruktiven Diskussion um das Jubiläum abgemeldet, weil sie bei der Kritik an Details stehengeblieben sind".








