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Papst erhält Geschenk aus Sachsen

Sachsens Ministerpräsident Kretschmer hat seine Rom-Reise mit einer Privataudienz bei Papst Leo XIV. begonnen. Als Geschenk überreichte er ihm einen Herrnhuter Stern.

Sachsens Ministerpräsident Michael Kretschmer (CDU) hat auf seine Rom-Reise ein Traditionsprodukt aus Ostsachsen mitgenommen. Der Herrnhuter Stern soll ab 8. Dezember in einer Seitenkapelle des Petersdoms leuchten. Der Stern aus gelbem Papier mit insgesamt 25 Zacken hat einen Durchmesser von 80 Zentimetern.

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Entgegengenommen wurde der Weihnachts- und Adventsstern am Mittwoch von einem Vertreter der Dombauhütte des Vatikans.

Der Vertreter der Dombauhütte nannte den Herrnhuter Stern ein wichtiges Symbol und ein Zeichen der Freude: «In diesem Jahr werden wir an Deutschland und an Sachsen denken, wenn wir die Krippe aufstellen.» Ministerpräsident Kretschmer betonte, der Stern sei etwas zutiefst Verbindendes und stehe jetzt auch für die Ökumene. Er wünschte den Empfängern des Geschenks «die gleiche Freude und Wärme», die Menschen in Deutschland damit verbänden.

30 Jahre Staatskirchenvertrag

Kretschmer hatte am Morgen eine Privataudienz bei Papst Leo XIV. wahrgenommen. Schwerpunkte der Reise bis Donnerstag sind das 30-jährige Bestehen des Staatskirchenvertrages zwischen dem Freistaat Sachsen und dem Heiligen Stuhl sowie die Stärkung der Partnerschaft zur Region Latium.

Für Mittwoch stand auch ein Rundgang über den Campo Santo Teutonico mit Besichtigung des nach Rom ausgeliehenen Cranach-Triegel-Altarretabels aus dem Naumburger Dom auf dem Programm sowie ein Besuch der Päpstlichen Universität Gregoriana.

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Quelleepd

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