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Beten, schweigen, schauen, handeln

In einem Beitrag für den sela.-Blog erklärt Dr. Ulrich Wendel, wie die alttestamentliche Figur Eliëser zu einem Vorbild für eine reflektierte Gebetspraxis werden kann. Der Verwalter Abrahams erhält den Auftrag, eine Frau für Isaak zu finden – eine heikle und zugleich zutiefst persönliche Mission. Statt vorschnell zu handeln, macht Eliëser das Gebet zum Ausgangspunkt seiner Überlegungen.

Am Zielort erlebt Eliëser eine Situation, die scheinbar exakt auf seine zuvor erbetenen Zeichen passt. Doch anstatt sofort zu handeln, hält er inne. „Abrahams Verwalter stand schweigend dabei und schaute ihr zu“, heißt es in der biblischen Szene. Dieser Moment des Beobachtens wird zum Schlüssel: Beten bedeutet nicht nur Bitten, sondern auch Warten, Hinschauen und dem eigenen Eindruck zu misstrauen, bis Klarheit entsteht.

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Ein weiterer Akzent: Eliëser lässt bewusst eine „Sollbruchstelle“ in seinen Planungen – Raum für Entscheidungen der Beteiligten, auch wenn er selbst eine innere Gewissheit hat. Damit wird er zum Beispiel dafür, dass geistliche Gewissheit nicht mit Durchsetzung verwechselt werden darf. Die Reihenfolge „beten – schweigen – beobachten – beten – handeln“ wird so zu einer Einladung, spirituelle Entscheidungen mit Gelassenheit zu treffen.

>>> weiterlesen im sela.-Blog.

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1 Kommentar

  1. Am Ende wir alles GUT

    „Die Reihenfolge „beten – schweigen – beobachten – beten – handeln“ wird so zu einer Einladung, spirituelle Entscheidungen mit Gelassenheit zu treffen“! Vollkommen richtig. Denn Gott bleibt was er ist, höher als unsere Gedanken über ihn und auch was seine Ziele mit der Welt und von jedem von uns sind. Die unerklärbare und dennoch völlig andere Art von einer Erklärung Gottes könnte so von Jesus kommen, der sich vollständig in den Willen seines himmlischen Vaters (gewissermaßen) hinein warf. Wir begegnen ja einfach immer komplizierten Fragen, die jene uns von Gott geschenkte Freiheit, das Gute sowie auch alles Böse, so jederzeit beabsichtigen und tun zu können, oder lieber nur dem Willen unseres Schöpfers zu folgen: Wie geht dieses Ineinander von menschlichem Willen und Gottes Herrschaft, welche voraussetzt dass alles was Gott will, auch immerzu ständig geschieht. Also warum schlägt er nicht Kain den Stein aus der Hand, mit dem er seinem Bruder erschlagen will? Warum bauen Menschen jenen sinnbildlich zu verstehenden Turmbau zu Babel als menschlich-tyrannisches System, wobei der Turm unter seiner eigenen Last zusammen bricht und die Menschen sich nicht mehr verstehen? Warum lässt Gott das Böse zu, selbst wenn wir es tun mit vollster Absicht mit bösartigsten Plänen? Kann ich nun nach Stalingrad, , dem Holocaust, Putin, Trump und den Herrschern im Iran, sowie den derzeitigen sinnlosen und zerstörerischen Kriegen, überhaupt noch an Gott glauben? Hier die einfache Antwort: Am Ende wird alles gut, in einem Neuen Himmel und einer Neuen Erde und der Erlösung aller durch Jesu Tod, völlig unverdient.
    Allerdings glaube ich fest daran, dass wir uns im Himmel noch, auch wenn wir die Guten sind, mit vielen Menschen versöhnen.
    Unser Leben ist ein Strecke wie jene der Israeliten in Gelobte Land. Wir sind unterwegs, Gott mit uns und Jesus als Bergführer.

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