Gemeinsam ein Gebet singen, bei dem Text und Melodie im Voraus nicht feststehen? Wie das geht, beschreibt – angelehnt an Offenbarung 5,8 – der Freiburger Gebetshausleiter Rainer Harter im sela.-Blog. „Harfe und Schalen“, also Musik und Gebet, erlaubt es, gesungenes Gebet mit anderen neu zu entdecken.
Klar zugewiesen sind hierbei die einzelnen Rollen der Mitbetenden. Der Lobpreisleiter beginnt mit einer Akkordfolge und einem Vers, der anfänglich wörtlich gebetet wird. Danach fügt Sänger „1“ eine abgeänderte Form des Verses als Refrain hinzu. Nun singt und betet die Gemeinschaft diesen Chorus. Später kommen Sänger „2“ und „3“ dazu, die das zuvor Gesungene in ihren eigenen Worten abändern. Dadurch wird das Gebet tiefgründiger und persönlicher. So führe das Modell flexibel verschiedene Personen und Gaben zu einem Gebetsteam zusammen, schreibt Harter. Es sei nicht nur eine Form des Gebets, sondern auch des Glaubenteilens und Reflexion im Gespräch danach.
Eine genauere Anleitung gibt es im sela.Blog.
