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Kann mein Gebet etwas bewirken?

In Zeiten von politischen Krisen, steigenden Preisen, Klimawandel und Kürzungen in der Entwicklungshilfe fragen sich manche: Macht unser Gebet wirklich einen Unterschied? Der Theologe Dr. Ulrich Wendel (Chefredakteur der Zeitschrift Faszination Bibel) schaut sich diese Frage im sela-Gebetsblog genauer an und betrachtet dazu Jesu Endzeitrede aus Matthäus 24 bzw. Markus 13 – ohne einen Endzeit-Zusammenhang herstellen zu wollen!

Dort kündigt Jesus großes Unheil an. Jerusalem und der Tempel werden verwüstet – ein katastrophales Ereignis. Jesus weist die zuhörenden Menschen an, in die Berge zu fliehen – eine Aussage, die suggeriert, dass das Ereignis unabwendbar ist und auch mit Gebet nicht verhindert werden kann. „Und dann kommt dieser bemerkenswerte Satz von Jesus: ‚Betet aber, dass es nicht im Winter geschehe!‘ (Mk 13,18).“ In diesem Fall haben Betende also nicht auf die Intensität Einfluss, aber auf die Zeit.

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Die Schlussfolgerung für mich, für mein Leben und Beten? Es könne sehr wohl sein, dass Gebet nicht alle Rahmenbedingungen zum Guten wendet, schreibt Wendel. „Aber es kann durchaus den einen Faktor geben, der beeinflussbar ist. Beeinflussbar von mir als Beter.“

>>>>Weiterlesen im sela-Blogeintrag von Dr. Ulrich Wendel

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