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„Das bin ICH“: Unter diesem Motto steht das Bundesjugendtreffen (BUJU) des Bundes Freier evangelischer Gemeinden (FeG) am Pfingstwochenende in Erfurt. Insgesamt werden mehr als 4.300 Jugendliche und Mitarbeitende aus ganz Deutschland auf dem Messegelände zusammen feiern, singen und beten – und sich, so hoffen die Veranstalter, für ihr Leben und ihren Glauben inspirieren lassen.

Mit dem Motto „Das bin ich“ solle den teilnehmenden Jugendlichen „Identität und Wert des christlichen Glaubens vermittelt werden“, heißt es in einer Pressemitteilung zum Festival. Man wolle zeigen, wie die jungen Menschen als Christen ihren Glauben praktisch im Alltag leben und gestalten können, denn man sei davon überzeugt, „dass Gott nicht nur der großartige Schöpfer von Himmel und Erde ist, sondern auch Dich und Deine ‚kleine‘ Welt in seiner Hand hält.“

Während des BUJU können die Teilnehmenden in 60 verschiedene Themenwelten mit Infos und Impulse zu verschiedensten Lebensthemen „eintauchen“. Impulsreferate, künstlerische, intellektuelle und kreative Beiträge sollen dazu herausfordern, sich mit der eigenen Identität, anderen Menschen und der Welt drumherum zu beschäftigen. Dazu passt die „BUJU-Stadtaktion“: Am Sonntagnachmittag werden Teilnehmende des Festivals Seniorenheime und Jugendeinrichtungen in der Stadt besuchen, Müll entsorgen, Straßenmusik machen, Tanz- und Theaterstücke aufführen und Blumen und Luftballons verschenken.

Hauptredner der Zentralveranstaltungen sind Pastor Andreas Schlüter (Jugendreferent im Bund FeG), Pastor Johannes Krupinski (Teenagerreferent im Bund FeG), Pastor Dirk Ahrendt (CityChurch München), Pastor Simon Birr (Junge Generation der FeG Ewersbach, Dietzhölztal), und Pastorin Lisa Klingelhöfer (CityChurch Würzburg). Musikalische Akzente setzen „DMMK – Die Musik meiner Kirche“, „Normal ist anders“, „Jelena Herder“, Freeg & Saymo`k feat. Jack Dylan“. Außerdem gibt es bis spät in die Abende ein Unterhaltungsprogramm mit Fuß- und Volleyball, Karaoke, Konzerten, einer Disco, einem großen Lounge-Bereich und einer Kapelle als Ort der Stille.

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Der Bund Freier evangelischer Gemeinden in Deutschland (FeG) besteht aus über 478 Gemeinden. Der Sitz der Bundesgeschäftsstelle ist in Witten. In Erfurt gibt es seit 25 Jahren eine FeG.

6 DIREKT-KOMMENTARE

  1. 2018: Ich, meiner, mich mir – ich denke nur an diese vier.

    Bibel:
    Mt 16,24 „Da sprach Jesus zu seinen Jüngern: Wenn jemand mir nachkommen will, so verleugne er sich selbst und nehme sein Kreuz auf sich und folge mir nach!“

    Freude, Festigung und Identität wächst durch Abkehr vom ICH, durch die Hinwendung zum Nächsten.

    • MAN DARF SICH AUCH SELBST GERN HABEN

      dem lieben Johannes B. möchte ich sagen, dass er zwar recht hat – Egoismus ist immer was negatives – aber: Wenn ich Gott liebe und meinen Nächsten wie mich selbst, dann gehört auch dazu, sich selbst zu lieben. Ich bin auch davon überzeugt, dass der Bibelvers in Matthäus 16,24 nicht so gemeint ist, dass ich meine Identität aufgeben muss. Sonst würden uns die Mitmenschen nicht ganz zu unrecht ein Helfersyndrom unterstellen. Das würde negativ heißen: Ich bin nur wer, wenn ich gar niemand bin gegenüber der Aufgabe. Als Christen sollen wir ja eigentlich Leute sein, die Licht für die Welt sind und wenn sie (bildlich gesehen) von innen strahlen, darf das ab und an auch eigene Glücksgefühle auslösen. Die hatten wohl die Menschen des Pfingsten vor 2000 Jahren auch und es war nicht selbstgemacht, sondern ein Geschenk. Gönnen wir doch den jungen Menschen ihr Glück und ihren Enthusiasmus. Auch dann, wenn man eine andere christliche Prägung hat, was ebenfalls legitim ist.

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