Der neue Bischof der Evangelischen Kirche Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz (EKBO), Christian Stäblein, ist mit einem Festgottesdienst in sein Amt eingeführt worden. In dem Gottesdienst in der Marienkirche am Berliner Alexanderplatz wurde zugleich sein Amtsvorgänger Markus Dröge in den Ruhestand verabschiedet.

In seiner Predigt rief Stäblein zu Gottvertrauen und zur Schaffung von Gerechtigkeit und Frieden im Kleinen wie im Großen auf. Der neue Berliner Bischof wandte sich zudem energisch gegen jede Form von Antisemitismus. Es dürfe nicht nachgelassen werden, „dagegen zu stehen, das laut zu machen, dass wir dagegen stehen“. Es sei wichtig, gegen Angriffe mit Worten und Taten zu kämpfen.

Der Ratsvorsitzende der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), Heinrich Bedford-Strohm, würdigte den 52-Jährigen in seinem Grußwort als „einen intellektuell tiefgängigen, lebenszugewandten und eine große Zuversicht ausstrahlenden Theologen“, der alle Voraussetzungen dafür habe, seine Kirche in die Zukunft zu führen.

Zugleich würdigte der Ratsvorsitzende den 65-jährigen Amtsvorgänger Stäbleins: „Bei vielen Themen öffentlicher Theologie war Markus Dröge als Hauptstadtbischof eine starke und profilierte Stimme“. Dröge habe es geschafft, „mit der Kraft der Argumente rechtspopulistischen Strömungen und ihren Vertretungen immer wieder Paroli zu bieten“.

HINTERLASSE EINEN KOMMENTAR

Please enter your comment!
Bitte gib deinen Namen ein