Daniel Böcking: „Warum Glaube großartig ist“

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Nachdem Daniel Böcking sein erstes Buch „Ein bisschen Glauben gibt es nicht“ herausgegeben und sich in einem Artikel der Bild-Zeitung als Christ zu erkennen gegeben hat, bekommt er immer wieder Einladungen zu Vorträgen in unterschiedlichste Gemeinden und Einrichtungen. Da Daniel in der Vergangenheit eher als Partylöwe denn als Kirchgänger gelebt hat, sind ihm viele Ausrichtungen eher fremd beziehungsweise völlig unbekannt. Und so tastet er sich manchmal recht vorsichtig und auch etwas voreingenommen an das ganze bunte Spektrum der christlichen Szene, von den Baptisten und Adventisten bis hin zu Pietisten und sogar Opus Dei usw., heran. Im ersten Teil dieses Buch gibt er uns Einblick in dieses Abenteuer und seine überaus positiven Erfahrungen. In bester Schreiblaune berichtet er davon, dass er eigentlich gar nicht verstehen kann, dass er so häufig zu Vorträgen eingeladen wird, denn meist hat er den Eindruck, mehr geschenkt zu bekommen als gegeben zu haben. Und so erweitert sich sein Einblick und festigt sich seine Überzeugung, dass es in allen Lagern überzeugte Christen gibt, die ihm im Glauben an Jesus Christus begegnen.

Gleich zu Beginn beschreibt Daniel sehr ausführlich das Glaubensfundament, auf dem er steht, und erzählt davon, dass und wie er Gottes Stimme hört. Diese begleitet ihn nicht nur in seine Vorträge hinein, sondern nimmt auch Raum in seinen täglichen Herausforderungen bei seiner Arbeit bei der Bild-Zeitung. Außerdem schreibt er darüber, wie viele positive Erfahrungen er damit gemacht hat, sich mutig als Christ zu outen und seinen Glauben zu bekennen. Er gibt uns Einblick in seinen täglichen Start in den Tag mit Jesus und weist gleichzeitig immer wieder darauf hin, dass ihm wirklich nicht alles gut gelingt. Trotzdem ist er mit einem unglaublichen Elan, tiefer Überzeugung und Freude unterwegs. Und das spürt man aus jeder Zeile dieses Buches. Allerdings lernt er auch Gegenwind sowohl aus dem christlichen als auch aus dem weltlichen Lager kennen und hin und wieder könnte man meinen, dass das Christentum in den letzten Jahrzehnten einen Uncool-Sticker verpasst bekommen hat. Dennoch stellen sich immer wieder Beweise des Gegenteils ein: Großartige Kirchen, an denen eigentlich die Menschen Schlange stehen sollten, um in die Nähe Jesus‘ zu kommen. Und das genau ist Dreh- und Angelpunkt des gesamten Buches: Jesus – das Zentrum, um das es geht.

Weil Jesus für Daniel zum besten Lebensratgeber geworden ist, beendet er sein Buch mit einem Zehn-Wochen-Programm für alle die Leser, die sich ebenfalls auf den Weg machen wollen, mehr über den Glauben zu erfahren. In entspannter Weise gibt er Empfehlungen, die einzelnen Wochen zu gestalten. Für Daniel war es zu Beginn seiner Glaubensreise eine große Überraschung und Freude, dass er im Neuen Testament kaum etwas fand, wogegen sich sein Innerstes mit aller Kraft auflehnte. Vielmehr nickte er oft innerlich und stimmte Jesus begeistert zu.

Heute sagt er: „Dieses Glaubensglück, dieses Neu-geboren-Sein in Jesus Christus, hat mir nicht nur Ziel und Sinn gegeben, sondern mich auch vor viel unnötigem Leid bewahrt. Wäre ich weiter im Hektik-Ellbogen-Party-Rausch-Egoisten-Zug sitzen geblieben: Vermutlich hätte ich heute keine Ehe mehr, keine Familie und wäre mir selbst der beste Freund. Oder Feind.“

Von Ingrid Bendel

Verlag: Gütersloher Verlagshaus
ISBN: 978-3-579-08714-6
Seitenzahl: 224
ÜBERBLICK DER REZENSIONEN
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