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Laut Berichten des amerikanischen „Religion News Service“ (RNS) testet Facebook in den USA zurzeit ein neues Gebets-Feature mit ausgewählten Nutzern. Es soll ermöglichen, dass Mitglieder innerhalb von Gruppen Gebetsanliegen posten und über einen „Gebetsbutton“ anderen Mitgliedern ihre Gebetsunterstützung bestätigen können. Eine Sprecherin des Unternehmens bestätigte dem Nachrichtendienst katholisch.de, dass zurzeit nicht geplant sein, die Funktion auch außerhalb der USA zu testen.

Entstanden ist die Idee laut Nona Jones, der Projektleiterin des „Global Faith Partnerships“ von Facebook, im Rahmen der Corona-Pandemie. Im vergangenen Jahr seien rund um die Wochen von Ostern und Pessach so viele Livestreams von religiösen und spirituellen Facebookseiten ausgegangen wie noch nie. Jones wisse aus eigener Erfahrung als Pastorin, wie belastend die Corona-Krise für Glaubensgemeinschaften sei. Mit dem Gebetstool wolle man sich dafür einsetzen, dass Gläubige sich besser vernetzen können und viele Menschen einen Zugang zu Hoffnung bekämen, so Jones gegenüber RNS.

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2 DIREKT-KOMMENTARE

  1. Ist doch klar: Facebook möchte dein Benutzerprofile (oder auch das von nicht-Nutzern) durch weitere Informationen über Deine Glaubenseinstellung weiter vervollständigen. Ein Schelm, wer böses dabei denkt…..
    Ich hab ekein Facebook Konto, und ich werde selbstverständlich dieses Feature irgnorieren.
    Dazu rate ich auch jedem anderen…..

    • Seit kurzem Facebook-Nutzer, sehe ich eine besondere Problematik dabei nicht. Hier gibt es durchaus Regeln, an die man sich wie bei anderen Anbietern, etwa jesus.de., auch einhalten muss. Insofern kann eine Facebookfunktion zum Gebet im Prinzip kein Problem sein. Gebet und Seelsorge bedarf einer besonderen Sensibilität und insofern kann ich mir nicht vorstellen, dass eine solche Facebookmöglichkeit öffentlich außerhalb dieser Gruppe sein wird. Ich halte es für positiv, wenn wir uns nicht hinter noch so gut gemeinte fromme Mauern – die auch digital sein können – zurückziehen. Tun wir das nicht, können wir auch im weltweiten Netz viele Menschen mit dem Evangelium erreichen. Aber wie überall in Leben, noch mehr in Netz, gibt es viel
      Schatten und auch viel Licht

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