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The One and Only: Warum wir Jesus bis heute feiern

Das Markus-Evangelium beginnt mit dem Satz: Dies ist die gute Botschaft von Jesus Christus, dem Sohn Gottes“. Aber was ist eigentlich so gut daran?

Von Joel Gerber

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Schnee von gestern?

In unserer modernen westlichen Kultur werden das Christentum und seine Kernbotschaft eher als alt, langweilig und verstaubt dargestellt. Leere Kirchenbänke, schrumpfende Kirchen und langweiliger Religionsunterricht scheinen dieses Bild zu bestätigen. Wenn wir aber genauer hinschauen, wenn wir unseren Blick auf denjenigen richten, der am Anfang dieser 2.000-jährigen Bewegung, die wir Christentum nennen, steht und der die Mitte dieser Botschaft ist, dann beginnen wir schnell zu merken, dass er überhaupt nicht zu diesem Bild passt. Ganz ehrlich – wenn Jesus langweilig ist, dann hat es die Kategorie »spannend« nie gegeben.

Unvergessen

Denn Jesus von Nazareth hat vor 2000 Jahren Dinge getan, die damals wie heute unfassbar sind. Er kam aus einfachen Verhältnissen, war Handwerker und später Wanderprediger. Er gehörte keiner Elite an, besaß weder akademische Titel noch militärische Macht. Er predigte und tat Wunder – drei Jahre lang, und das nicht in Großstädten oder Bildungszentren, sondern meist in einfachen Gegenden am Rande des römischen Imperiums. Danach wurde er hingerichtet. Zusammen mit Verbrechern. Mit dem Ziel, seine Bewegung im Keim zu ersticken und seinen Namen vergessen zu machen.

2.000 Jahre später nennen sich 2,5 Milliarden (!) Menschen weltweit Christen. Wir verstehen uns als dieselbe Bewegung wie die ersten Jünger damals und erzählen von diesem Jesus und seiner rettenden Botschaft. Immer noch, oder besser, immer wieder sind wir überwältigt von ihm und seinem einzigartigen Lebensweg.

Was bislang geschah

Wieso war dieser Tod – dieser grausame Tod am Kreuz, der für die vorgesehen war, die dem Römischen Reich und seiner ungeteilten Macht bedrohlich werden konnten – nicht das Ende?

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Ein Historiker würde sagen: Weil es eine Gruppe von Menschen gab, die mit diesem Jesus zu seinen Lebzeiten unterwegs waren und nach seinem Tod behaupteten, dass er ihnen als Auferstandener wieder begegnet ist. Sie erzählten diese Botschaft weiter und glaubten sie tatsächlich. Ja, viele von ihnen waren bereit, dafür ihr eigenes Leben zu geben. Und so begann dieses außergewöhnliche Phänomen des Christentums.

Als Christ glaube ich: Es war nicht das Ende, weil Jesus auferstanden ist! Weil der Tod ihn nicht zurückhalten konnte und damit sichtbar wurde, dass Gottes Liebe stärker ist als alles. Weil das Leben von Jesus, seine Botschaft der Vergebung und des kommenden Reiches Gottes das Leben aller Menschen in ein neues Licht rückt.

Was das bedeutet

Wenn Gottes Liebe stärker ist als alles, heißt das, dass sie stärker ist als all das, was uns von ihm und voneinander trennt. Dank Jesus dürfen wir vor Gott schuldfrei sein und dieselbe Kraft, die Jesus von den Toten auferweckt hat, wirkt in unseren Leben. Gottes Liebe ist stärker als der Tod. Deshalb dürfen wir auf ein ewiges, unvergängliches Leben hoffen. Mit Jesu Auferstehung ist sein Reich angebrochen. Und Gott wird vollenden, was er begonnen hat.

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Wie ein Lauffeuer

Genau das haben die Anhänger von Jesus erkannt. Sie haben die lebensverändernde Kraft, das Vorher und Nachher seiner Botschaft, im eigenen Leben erfahren. Sie waren da, als Jesus gestorben ist und haben mit eigenen Augen gesehen, wie er wenige Tage danach lebendig vor ihnen stand. Sie haben erkannt und geglaubt, dass er Herr ihrer Leben, ja sogar Herr über den Tod ist.

Und so richteten sie ihr ganzes Leben danach aus, weil sie wussten: Das ist keine gute Botschaft für einige wenige. Es ist DIE gute Nachricht für ALLE. Diese Anhänger von Jesus erzählten überall davon. Sie schrieben und verbreiteten die Schriften, die von Jesus und den Anfängen ihrer Bewegung erzählen und die wir heute als das Neue Testament in der Bibel kennen.

Immer mehr Menschen aus allen sozialen Schichten und Kulturen entdeckten in dieser Botschaft die rettende Kraft des Auferstandenen und fanden Antworten auf ihre Fragen und Sehnsüchte. Sie begannen selbst ihr Leben in der Überzeugung zu leben, dass Jesus Herr ist und regiert. So wurde aus einer kleinen Gruppe von Juden, die dem Wanderprediger Jesus von Nazareth nachfolgte, eine Bewegung, die die ganze Welt veränderte – das Christentum.

Und du?

Seit 2.000 Jahren entdecken, leben und teilen Menschen diesen Glauben gemeinsam. Sie geben treu weiter, was sie empfangen haben und laden andere ein, diese Botschaft, diesen Jesus kennenzulernen. Vielleicht bist du schon Teil dieser Gemeinschaft. Vielleicht hast du selbst diese lebensverändernde Kraft erfahren. Vielleicht weißt du noch wenig davon. Oder du weißt davon, weil andere in deinem Umfeld davon erzählen, aber in deinem Leben ist es noch nicht wirklich angekommen. Dann ist es vielleicht Zeit für dich beim Anfang anzufangen. Neu hinzuhören.

»Dies ist die gute Botschaft von Jesus Christus, dem Sohn Gottes«, verkündigt uns Markus. Er steht am Anfang der Kette der Menschen, die glauben, dass es keine stärkere, alles in ein neues Licht rückende Botschaft gibt. Und ich stehe heute hier dank ihm und all denen, die vorangegangen sind, als Glaubender. Ich darf mein Leben an diesem Jesus orientieren und dich einladen, dich auf ihn und seine gute Botschaft einzulassen.

Joel Gerber ist Teil der PraiseCamp-Leitung (christliches Jugendcamp), Vater von drei Kindern und Pfarrer der Landeskirchlichen Gemeinschaft jahu.



Dieser Artikel ist im christlichen Jugendmagazin Teensmag erschienen. Teensmag ist eine Zeitschrift des SCM Bundes-Verlags, zu dem auch Jesus.de gehört.

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