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Themenwoche: Alexander Garth – Stell dir vor, es gäbe keinen Gott_Gedicht

Ohne einen Gott –

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wir wären Waisenkinder, einsame Waisenkinder –

ohne einen Gott, der uns hält, der uns liebt,

bei dem wir Zuflucht finden,

dessen Augen uns zärtlich durchs Leben begleiten.

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Stell dir vor, der Himmel wäre leer,

ohne einen Gott, der auf uns wartet.

Das Leben hätte kein endgültiges Ziel –

eine Reise ohne Ankunft.

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Und die Erde?

Sie wäre nichts weiter als ein gigantisches Massengrab,

ein sinnloser Planet endgültigen Sterbens,

der durch ein noch sinnloseres Universum rast.

Niemand spräche mir zu:

„Du lebst, weil ich dich will!

Du bist da, weil ich dich liebe!“

Wir wären nichts weiter als Produkte

eines paranoiden Zufalls,

in ein kaltes, sinnloses Leben geworfen,

verurteilt, um uns selbst zu kreisen,

um unsere kleine Ego-Welt.

Das Leben wäre ein belangloser Kreislauf

von Bedürfnisbefriedigung.

Wenn es keinen Gott gäbe,

hilf- und haltlos wären wir den Abgründen in uns ausgeliefert,

die nach uns mit unsichtbaren Armen greifen.

Wir tappten umher ohne Hoffnung,

ohne zu wissen: Wer bin ich eigentlich?

Woher komme ich? Warum bin ich hier?

Wohin gehe ich?

Das Leben wäre ein Tanz auf der Falltür ins Nichts.

Jeder Schritt könnte der letzte sein,

der uns stürzen lässt ins ewige Dunkel des Nichts.

Wenn es keinen Gott gäbe,

dann würden sie triumphieren,

die Todes- und Verderbensbringer,

die Hitlers und Stalins.

Es gäbe keinen ewigen Richter,

der sie mit den Früchten ihres Lebens konfrontiert,

der sie das Verderben ernten lässt, das sie gesät haben.

Dann würden die am Ende recht behalten,

die fett lebten, während andere krepierten;

die sich bereicherten, während andere Mangel litten;

die im Luxus schwelgten, weil andere im Elend schmachteten;

die sich ihre Bäuche vollschlugen, während andere hungerten.

Das Unrecht dieser Welt würde vergeblich zum Himmel schreien,

denn kein Gott würde es hören und richten.

Das Böse stünde am Ende als Sieger da.

Und Jesus?

Seine Verkündigung wäre ein Bluff,

seine Zeichen und Wunder eine leere Show,

sein Leben eine Anmaßung.

Er hätte keinen himmlischen Vater,

dessen Liebe er den Menschen brachte.

Es gäbe keinen Vater,

in dessen liebevollen Armen Jesus starb, als man ihn kreuzigte.

Es gäbe keinen Vater, der ihn von den Toten auferweckte.

Er wäre vergebens gekommen.

Er hätte vergebens gelebt.

Er wäre vergebens gestorben.

Er wäre der größte Verlierer und Narr der Geschichte.

Und ich?

Ich erwache von einem Albtraum,

schaue die Realität, die von einem Gott getragen wird.

Ich sehe die Sonne, die er gemacht hat.

Ich fühle das Leben, das er mir schenkte.

Ich sehe die Welt, die er liebt.

Und meine Seele?

Sie weint vor Freude und Glück,

weil sie Gott kennen und anbeten darf.


Diesen meditativen Text zum Thema „Atheismus“ hat Alexander Garth für einen Jugendgottesdienst  verfasst. Inspiriert wurde er nach eigener Aussage durch die „Rede des toten Christus vom Weltgebäude herab, dass kein Gott sei“ des deutschen Dichters Jean Paul.

Aus dem Buch „Warum ich kein Atheist bin“ von Alexander Garth (SCM Hänssler Verlag).

Hier bestellen.

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