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Siegfried & Roy: Nahtod-Erfahrung und Taufe am Jordan

Das Magier-Duo Siegfried und Roy starb im Glauben an Gott. Roy Horn erlebte kurz vor seinem Tod eine 180-Grad-Wende – vom selbstverliebten Star zur Taufe in Israel.

Von Markus Kosian (PromisGlauben)

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Siegfried Fischbacher (1939–2021) und Roy Horn (1944–2020) bildeten das weltberühmte Magier-Duo „Siegfried und Roy“. Die Franziskaner-Nonne Dolore ist die Schwester von Siegfried Fischbacher. Im Magazin BUNTE erzählt sie jetzt, dass die beiden Magier im Glauben an ein Leben nach dem Tod starben.

Am 8. Mai 2020 verstarb Roy Horn infolge einer Corona-Infektion. Er saß nach einem Tigerangriff während eines Auftritts im Jahr 2003 im Rollstuhl. Wenige Monate später, im Januar 2021, starb auch sein Partner Siegfried an Bauchspeicheldrüsenkrebs. Gegenüber dem Magazin BUNTE sprach Siegfrieds mittlerweile 80-jährige Schwester Dolore, die als Ordensschwester in einem Schwesternwohnhaus in der Münchener Innenstadt lebt, über den Glauben der beiden Magier.

Roy Horn ließ sich am Jordan taufen

Zu ihrem Bruder habe sie über ihr gesamtes Leben ein sehr enges Verhältnis gehabt. So habe sie mit Siegfried, der ihren Lebensweg als Ordensgeistliche unterstützte, zeitlebens viel telefoniert, insbesondere „in den Monaten nach Roys Tod“. Zudem habe sie ihrem Bruder wöchentlich einen Brief geschrieben und am Tag vor seinem Tod noch gemeinsam mit ihm am Telefon gebetet. Auch nach dem Tod stehe sie mit Siegfried über das Gebet im engen Kontakt. Sie sei ihm heute sogar „näher als zu Lebzeiten“, betonte Dolore.

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Weiter berichtete die Ordensschwester, dass Siegfrieds Partner Roy am Ende seines Lebens noch gläubig geworden sei und sich taufen lassen habe. Dazu schilderte die 80-Jährige, dass sie zwei Jahre vor Roys Tod mit den beiden in Israel war. Dolore erinnerte sich rückblickend wie folgt an den aufkommenden Taufwunsch: „Als wir an einer Taufstelle oberhalb des Flusses Jordan standen, sagte Roy plötzlich: ‚Dolore, ich möchte bitte getauft werden‘.“

Da sie mit dem Rollstuhl die Taufstelle nicht erreichen konnten, habe Roys Pfleger „in einer Flasche heiliges Jordanwasser geholt“, mit dem sie dann Roy getauft habe. Dieser habe ihr danach immer wieder geschildert, dass er ab diesem Zeitpunkt sein Leiden und seine Schmerzen besser habe ertragen können.

Nahtod-Erfahrung nach Tiger-Unfall

Bereits im Mai 2020 berichtete Schwester Dolore gegenüber der BILD-Zeitung von einer Nahtoderfahrung, im Zuge derer Roy Horn sich des Glaubens gewiss wurde. Mit folgenden Worten berichtete sie damals darüber: „Nach seinem Tiger-Unfall hatte Roy eine Nahtod-Erfahrung. Ihm erschienen Engel im hellen Licht. Einer der Engel war ganz in Weiß gekleidet. Er erkannte seine eigene Mutter, die ihm die Hände entgegenstreckte. Dieses Erlebnis hat Roy um 180 Grad gewendet. Davor war er sein eigener Herrgott.“

Dieses Erlebnis habe auch dazu geführt, dass Roy Horn keine Angst mehr vor dem Tod gehabt und „fest an ein Leben danach“ geglaubt habe. Durch die Nahtod-Erfahrung sei er gewiss gewesen, „dass der Tod nicht das Ende ist“, schilderte die Ordensschwester.

„Ich bin nur vorausgegangen, um alles für dich vorzubereiten. Das wird die beste Show, die du jemals sehen wirst.“

Roy in seinem Abschiedsvideo an Siegfried
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Ihren Bruder Siegfried Fischbacher begleitete Schwester Dolore beim Übergang vom Tod in ein neues Leben, wie sie nach dessen Tod im Januar 2021 gegenüber der BILD erzählte. Auf seinen Wunsch hin sei der gebürtige Rosenheimer vom Krankenhaus nach Hause in sein Anwesen „Little Bavaria“ (Kleines Bayern) in Las Vegas verlegt worden, wo zwei Hospizschwestern ihn umsorgten und ein katholischer Priester ihn täglich besuchte.

Über das Telefon war auch seine in München lebende Schwester mit ihm verbunden und stand ihm auch in den letzten Minuten seines Lebens bei. Dazu schilderte sie gegenüber BILD: „Ich spürte aber, dass er meinen Beistand brauchte, betete das Vaterunser und ‚Mein Herr und mein Gott‘.“ Weiter habe sie ihm gesagt, dass sie mit ihren Herzens­gedanken bei ihm sei und ihn fest an der Hand halte. Dazu sagte sie: „Ich denke, das war der Moment, wo er loslassen konnte. Sein letztes Wort war ‚Okay‘, und er schlief friedlich ein.“

Schwester Dolore berichtete weiter, dass Siegfried sich gewiss gewesen sei, dass Roy ihn im Himmel erwarte, wenn er heimgerufen werde. In seinem Abschiedsvideo an Siegfried habe Roy bereits folgendes mitgeteilt: „Ich bin nur vorausgegangen, um alles für dich vorzubereiten. Das wird die beste Show, die du jemals sehen wirst.“

Quellen: bunte.debild.dekatholisch.deglueckspost.chdomradio.de, katholische-sonntagszeitung.de



Diesen Artikel haben wir mit freundlicher Genehmigung von PromisGlauben veröffentlicht. Markus Kosian ist Initiator des Projekts PromisGlauben, das durch Statements von Promis den Dialog über den christlichen Glauben neu anregen und die öffentliche Relevanz des christlichen Glaubens veranschaulichen möchte.

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3 Kommentare

  1. In Nahtoderlebnissen wird man nicht vom Hörensagen, sondern unmittelbar von der Realität selbst überzeugt, dass sie sich nicht im Materiellen erschöpft. Es ist wunderbar solche Berichte zu lesen. Deshalb möchte ich auch ein Buch des SCM-Verlages empfehlen, das ich rezensiert habe, dazu noch ein anderes wertvolles Buch: https://manfredreichelt.wordpress.com/2018/12/13/phaenomen-nahtod/ u. https://www.academia.edu/44612713/Indizienbeweise_f%C3%BCr_ein_Leben_nach_dem_Tod_und_die_Wiedergeburt

    • NTE sind natürlich schön (und oftmals ja auch lebensverändernd) für diejenigen, die eine hatten. Die anderen müssen sich halt mit den Berichten darüber begnügen oder sich (als Christen) an die Bibel halten. Beides (NTE und Bibel) muss sich ja nicht widersprechen und kann sich ergänzen. Wenn NTE eine Art Gnade sind, um Menschen „auf den Weg“ zum Glauben / zu Gott zu führen, die ansonsten nicht dorthin gefunden hätten, dann haben sie ja durchaus ihren Nutzen.

  2. Roy Horn ließ sich am Jordan taufen

    Nahtoderfahrungen sind, auch nicht nur in seltenen Fällen, das Erleben einer anderen Realität. Aus Literatur kann man entnehmen, dass zudem Neurologen heute es eher für unmöglich halten, dass solche gehirnartigen 3D-Filme beim oder nach dem Sterben unser Gehirn überhaupt alleine generieren kann. Vielleicht ist da die Schnittstelle zwischen Himmel und Erde, Gehirn und Gott, Glaube und irdischer Realität. Sicherlich gibt es immer die Möglichkeit, dass Menschen mit einem vollständigen Lebensrückblick, also das Nacherleben des ganzen Lebens mit jedem wichtigen Augenblick, nur eine Gehirnprogramm ist. Dann wäre es eines, was uns beruhigt, aber wenn wir von Gott geschaffen sind, nicht etwa uns anlügt oder nur ruhig stellt. Es sprechen aber die vielen Zeugen solcher Ereignisse, selbst betroffene Ärzte, absolut dafür, dass es sich um Realität handelt. Jenes große helle Licht, sich wie Gottes Umarmung anfühlend, ist ja auch Saulus vor Damaskus begegnet, als aus ihm wegen dieser sehr großen Gottesbegegnung eines ehemaligen Christenmörders, ein Apostel Paulus wurde. Darüber hinaus berichten viele Menschen, wie Gestorbene sich bei ihnen verabschieden und gewissermaßen gefühlt liebevoll die Seele eines Familienangehörigen durchqueren. Mancher der unter uns gläubig ist hat ein Problem damit, dass solche Gottes- und Himmelsbegegnung auch bisher völlig Unreligiösen passiert. Damit wird eher nachvollziehbar, dass der Himmel uns nach anderen Kriterien betrachtet als theologische Wissenschaftler und/oder die Theologen. Wenn wie immer sich hier viele Menschen nach einer Nahtoderfahrung menschlich völlig verändern, dann spricht dies doch sehr für die Wahrheit solcher Erlebnisse. Denn unser Himmlischer Vater gehört nicht der Berufsgruppe der Theologen jeglicher Richtung an, sondern er ist selbst die Verkörperung aller Wahrheit und Liebe. Er hat nicht wie die Bäcker besonders wertvolle Backwaren herstellen, die Christen als besondere Menschen gemacht, sondern jeden auf dieser Erde erschaffen. Jeder Mensch, der je über diese Erde ging, wird und wurde immer von Gott geliebt.

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