Wir wünschen allen ein gesegnetes Jahr 2026 – egal, wohin euer Weg euch führt.
Gott sei vor dir, wenn du den Weg nicht weißt.
Gott sei neben dir, wenn du unsicher bist.
Gott sei über dir, wenn du Schutz brauchst.
Gott sei in dir, wenn du dich fürchtest.
Gott sei um dich wie ein Mantel, der dich wärmt und umhüllt.
Irischer Segen

Gott ist der unendlich Gute und unsere Erlösung
„Gott sei vor dir, wenn du den Weg nicht weißt. Gott sei neben dir, wenn du unsicher bist. Gott sei über dir, wenn du Schutz brauchst. Gott sei in dir, wenn du dich fürchtest. Gott sei um dich wie ein Mantel, der dich wärmt und umhüllt“! Dieser irische Segen drückt aus, wie existenziell nah jedem von uns der Schöpfer aller Dinge ist, der zugleich bester Vater und liebste Mutter sein will. Er wird uns – verspricht Jesus – nie einen Stein gegeben, wenn wir um Brot bitten: Will sagen, nie zeigt mir Gott die kalte Schulter. Nicht alle Wünsche werden erfüllt und damit ist im herkömmlichen Sinne mein Gebet nicht immer erfolgreich, aber er antwortet stets. Der liebevolle himmlische Vater ist stets an unserer Seite. Uns kann nichts geschehen.
Das eigentliche Wunder Gottes ist: ERSTENS ist Gott unendlich, unbegreiflich, reiner Geist und Wille und ZWEITENS ist Gott immer derjenige, der er ist. Damit wurde alttestamentarisch die Selbstdeutung Gottes völlig klar: Er ist unwandelbar in seinem Wesen, das absolut Gute, er ist niemals zornig und dann wieder gut gelaunt, er kann sich niemals irren und wird in aller Ewigkeit derjenige bleiben, der er ist: Der Schöpfer eines (fast?) unendlichen Weltalles, der im Kosmos und auf dieser winzigen Erde alles nur mit seinen guten Mitteln der Liebe regiert und nicht angewiesen auf menschliche Form von Macht, die sich menschlich fast nur in Gewalt ausdrückt. Alle unsere Herrschaftsformen der Fürstentümer und Gewalten auf Erden, heute eher die vielen Tyrannen(staaten), oder auf Unterdrückung ausgelegten bösen Machtstrukturen, werden dereinst Auslaufmodelle sein, denn am Ende des Universums werden alle Fixsterne (Sonnen) ausglühen und letztlich verlöschen. Es verbleibt in einer Zahl an Jahren mit 20 Nullen hinter dem Komma nur ein kaltes, lichtloses Nichts. Am Ende dieser Zeiten kommt ein Neuer Himmel und Neue Erde, eine Neuschöpfung aller Dinge, das Ewige Leben mit Gott in seinem Reich völliger Liebe, ohne Geburt und ohne jeden Tod. Doch so lange müssen wir niemals warten, sondern wir gehen bereits im eigenen Tode nur wie durch eine Tür in jene ferne Zukunft Gottes. Darauf dürfen wir uns freuen und uns – so hoffe ich für mich und alle Mitmenschen – dass wir auf Erden noch unsere möglichen Hausaufgaben erledigen. Am Ende ist Gott A+O, das Ziel aller Dinge.