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Umfrage-Ergebnis: Häufiges Bibellesen lohnt sich

Nein, wir sind nicht alle bibelmüde. Viele Jesus.de-Mitglieder lesen die Bibel mehrmals pro Woche oder sogar täglich und bekommen dadurch Wegweisungen für den Alltag. Das ist, grob vereinfacht, das Ergebnis unserer Umfrage „Sind wir alle bibelmüde?“. Aber es gibt interessante Details bei der Umfrage, an der im Juli 3.146 Nutzer teilgenommen haben.
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Von den Antwortenden gab mit 56,3 Prozent die Mehrheit der Männer an, die Bibel mehrmals pro Woche oder täglich zu lesen. Dieselbe Antwort gaben hingegen nur 46 Prozent der Frauen an. Fast ebenso viele (41 Prozent) lesen unregelmäßig oder so gut wie nie (Männer: 31 Prozent).

Wie die Umfrage deutlich herausstellt, stehen die Häufigkeit des Bibellesens und das persönliche Glaubensleben miteinander in Beziehung. Wer häufig in der Bibel liest, erfährt daraus auch konkrete Hilfestellungen für das Leben. So sagten 59 Prozent derjenigen, die mehrmals pro Woche Bibel lesen sie würden sie als Wegweiser für den Alltag erleben.

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Auch die verschiedenen Denominationen, zu denen sich die Befragten zählen, spielen eine Rolle für die Bibellektüre. Intensiv-Bibelleser (täglich oder mehrmals pro Woche) sind demnach am häufigsten in Adventisten- (73%) und Brüdergemeinden (69%) vertreten. Weit weniger sind es hingegen in den Volkskirchen (48% evangelische und 43% katholische Kirche) sowie bei den Methodisten (45%). In den meisten Freikirchen liest knapp mehr als die Hälfte der Mitglieder oder Besucher die Bibel täglich oder mehrmals pro Woche.

Auffällig ist die Situation bei Christen ohne feste Gemeindezugehörigkeit (240 Teilnehmer unserer Umfrage): Zwei Drittel von ihnen lesen sehr unregelmäßig oder nie in der Bibel. Damit wird deutlich: Gemeinschaft motiviert zum Bibelstudium. Aber: Aus dieser Gruppe gaben auch 25 Prozent an, mehrmals pro Woche oder sogar täglich Bibel zu lesen.

Am seltensten von allen Denominationen wird die Bibel in den ICF-Gemeinden (Internationale Christian Fellowship) gelesen, was sich aber auch mit der generellen Altersanalyse deckt (ICFs haben im Allgemeinen ein sehr junges Publikum). Denn bei Christen unter 30 Jahren herrscht eine große Bibelmüdigkeit. Jeweils annähernd die Hälfte von ihnen gab an, die Bibel selten oder nie zu lesen. Immerhin 13 Prozent langweilen sich beim Bibellesen. Bei den 31 bis 40-Jährigen, tun dies nur noch 8 Prozent und dieser Trend setzt sich mit zunehmendem Alter fort.

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Die Quintessenz aus dieser Umfrage? Je älter, desto häufiger und ertragreicher die Bibellektüre. Und wer viele Bibeln im Regal hat, der liest diese aller Wahrscheinlichkeit nach auch äußerst gewinnbringend. Ausnahmen allerdings – und das wird auch deutlich – bestätigen immer die Regel.

Definitiv gewinnbringend für das Bibelstudium ist übrigens (kleine Schleichwerbung in eigener Sache) unser brandneues Magazin „Faszination Bibel“, das am 18. Oktober auf den Markt kommt. Kostenlose Hefte der Erstausgabe kann man hier bestellen.

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