Kirchentag in Dresden: Mehr Bewerber als 2009 in Bremen
Für den Deutschen Evangelischen Kirchentag im kommenden Jahr in Dresden haben sich mehr Initiativen, Organisationen und Künstler beworben als zu dem Großtreffen vor einem Jahr in Bremen.
Israel: Archäologen legen byzantinisches Kirchenmosaik frei
Israelische Archäologen haben in Haifa aufwendige Fußbodenmosaiken aus dem 6. Jahrhundert entdeckt. Offenbar gehörten sie zu einem Kirchengebäude der byzantinischen Epoche, wie die Universität Haifa am Dienstag mitteilte.
Menschwürde: Christen legen sich mit Aldi an
Die christliche Organisation «Romero» will trotz drohender Strafen an einer kritischen Kampagne zum Umgang des Discounters Aldi mit Arbeitern in Entwicklungsländern festhalten.
Wolfgang Gern: «Die Glut kommt von unten»
Wenn es um die Zukunft der Kirche geht, zitiert Wolfgang Gern oft ein brasilianisches Sprichwort: «Die Glut kommt von unten.» Will sagen: Wer oben etwas erreichen will, muss die Basis beteiligen.
Rom: Stadt will Straße nach Martin Luther benennen
In Rom soll künftig eine Straße nach dem deutschen Reformator Martin Luther (1483-1546) benannt werden. Offen sei noch, welcher Ort künftig den Namen des evangelischen Theologen tragen wird, teilte die Stadtverwaltung auf Anfrage mit. Da es sich um eine besonders wichtige Persönlichkeit handle, könne es sich nicht um eine Straße in einem Neubauviertel handeln. In der Altstadt gebe es allerdings nur noch wenige Plätze, Straßen und Grünflächen, die bisher ohne Namen auskommen. Nach den Worten des Pfarrers der evangelisch-lutherischen Kirche von Rom, Jens-Martin Kruse, könnte etwa ein namenloser Treppenaufgang von der zentralen Piazza del Popolo auf den Pincio-Hügel nach Luther benannt werden. Dieser Platz stehe mit dem Rom-Aufenthalt des Reformators 1510 in Verbindung. Vermutlich habe Luther die Stadt vermutlich von Norden über die in die Piazza del Popolo mündende Via Flaminia erreicht. Römische Straßennamen folgen zumeist einer thematischen Zuordnung in Kategorien. So zeichnen sich einzelne Stadtviertel etwa durch die Namen von Dichtern, Philosophen, Malern, italienischen Regionen oder afrikanischen Ländern aus. Die Evangelisch-Lutherische Kirche in Italien will bei einem Studientag über Luther am 11. Oktober im römischen Rathaus auf dem Kapitol die Öffentlichkeit für eine künftige Lutherstraße sensibilisieren. Zu einer Diskussion über «Luther und die Reformation in der europäischen Gesellschaft und in Italien» wird der amtierende Ratsvorsitzende der Evangelischen Kirche in Deutschland, Nikolaus Schneider, erwartet. Bereits am Wochenende veranstaltet die Evangelisch-Lutherische Kirche in Italien erstmals einen Kirchentag in Rom, bei dem es auch um lutherische Spuren in der Stadt gehen wird.
Evangelische Kirche: Wettbewerb «WebFish» 2011 gestartet
Der Evangelische Kirche in Deutschland (EKD) hat den 15. Wettbewerb um das beste christliche Webangebot gestartet. Für den Internet-Preis «WebFish» 2011 können sich vorbildlich gemachte Online-Angebote in deutscher Sprache bewerben, die den christlichen Glauben aktuell und kreativ umsetzen, teilte die EKD am Dienstag in Hannover. Anbieter von christlichen Internetseiten können sich bis zum 31. Dezember online unter www.webfish.de bewerben. Im Januar 2011 wählt eine Fachjury zunächst zehn Angebote aus. Ab Februar können Internet-Nutzer unter den nominierten Angeboten in einer Online-Abstimmung ihren persönlichen Favoriten bestimmen. Mit dem goldenen, silbernen und bronzenen «WebFish» sind den Angaben zufolge Geldpreise in Höhe von insgesamt 3.000 Euro verbunden. Der Wettbewerb wird gemeinsam getragen von der EKD und dem Gemeinschaftswerk der Evangelischen Publizistik, zu dem unter anderem auch die Zentralredaktion des Evangelischen Pressedienstes (epd) gehört. Gelungene christliche Internetseiten werden seit 1996 mit dem Wettbewerbssymbol, einem augenzwinkernden Fisch, prämiert. Mehr als 100 christliche Internetangebote von Gemeinden, Werken und Einzelpersonen hatten sich für Internetpreis 2010 der evangelischen Kirche beworben.
Ralf Meister: «Das Evangelium ist eine extrem starke Waffe»
Gemeinsam mit dem Diakonie-Chef von Hessen-Nassau, Wolfgang Gern (59), kandidiert Meister für das Bischofsamt der größten evangelischen Landeskirche in Deutschland. Ende November werden die 77 Kirchenparlamentarier entscheiden, wer von den beiden auf Käßmann folgt, die im Februar nach knapp elf Jahren zurückgetreten war.
«Stuttgart 21»: Friedenspfarrer fordert kirchliches Engagement
Die Kirche soll sich nach Ansicht des früheren Pfarrers der Leipziger Nikolaikirche, Christian Führer, in der Auseinandersetzung um das umstrittene Bahnprojekt «Stuttgart 21» vor Ort engagieren, um Gewalt zu verhindern.
Wulff entfacht Islam-Debatte: Lob und Kritik für Einheits-Rede des Bundespräsidenten
Bundespräsident Christian Wulff erntet mit seinen Äußerungen zur Bedeutung des Islam in Deutschland Zustimmung wie Widerspruch.
FSK-Siegel: Sex und Gewalt in Filmen ab zwölf
Das FSK-12-Siegel ist jugendgefährdend, urteilt die "Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung" (FAS). Ein Film-Test der Redaktion ergab: In 46 von 100 Filmen ab zwölf Jahren kommen explizite Gewalt- und Sexszenen oder obszöne Sprache vor.
